Fußball | Spielplan Keine WM-Pause für Regionalliga – MDR berichtet live und ausführlich

Trotz der im November beginnenden Fußball-WM in Katar wird die Regionalliga Nordost keine Pause einlegen. Das geht aus dem am Dienstag (28. Juni) veröffentlichen Spielplan hervor. Den Saisonauftakt bestreiten der FSV Luckenwalde und Aufsteiger FC Rot-Weiß Erfurt am 5. August. "Sport im Osten" wird die Spielzeit mit zahlreichen Liveübertragungen begleiten.

Meisterpokal des NOFV, 2019
Objekt der Begierde – der Meisterpokal der Regionalliga Nordost. Titelverteidiger ist der BFC Dynamo. Bildrechte: imago images / Picture Point

Am ersten August-Wochenende startet die Regionalliga Nordost wieder mit 18 Teams in die neue Saison. "Sport im Osten" berichtet auch in der kommenden Saison ausführlich und wird auch in der WM-Zeit die vierthöchste Spielklasse mit vielen Live-Spielen begleiten. Anders als die höchsten drei Spielklassen spielt die Regionalliga bis zum dritten Dezember-Wochenende durch. Bis dahin wird die Hinrunde absolviert sein.

Kracher-Duelle während der WM

So stehen am 14. Spieltag (25. - 27. November) die Knaller Chemnitzer FC gegen FC Carl Zeiss Jena und BSG Chemie Leipzig gegen den BFC Dynamo an. Eine Woche später duellieren sich u.a. der 1. FC Lok Leipzig und der Chemnitzer FC sowie der FC Rot-Weiß Erfurt und Energie Cottbus. Am 16. Spieltag dürfen sich die Fußballfans auf die Kracher FC Carl Zeiss Jena gegen Lok Leipzig sowie Chemie Leipzig gegen Rot-Weiß Erfurt freuen. Am letzten Vorrundenspieltag ragt die Partie Energie Cottbus gegen Chemie Leipzig heraus.

v.l.: Sascha Pfeffer (23, Lok) und Tim Campulka (14, Chemnitz)
Der 1. FC Lok um Kapitän Sascha Pfeffer empfängt den Chemnitzer FC am 15. Spieltag. Bildrechte: Picture Point

"Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit dem NOFV auch während der WM-Zeit attraktive Partien ansetzen konnten, über die wir ausführlich berichten werden", sagte MDR-Sportchef Raiko Richter.

RWE eröffnet in Luckenwalde, Jena startet gegen Viktoria

Das Auftaktspiel am 5. August (Freitag) steigt in Luckenwalde, wo Aufsteiger FC Rot-Weiß Erfurt seine Visitenkarte abgeben wird. Der FC Carl Zeiss Jena erwartet zum Auftakt keinen geringeren als Drittliga-Absteiger Viktoria Berlin. Und auch das dritte Team aus Thüringen hat eine schwere Aufgabe vor der Brust: Der ZFC Meuselwitz empfängt den amtierenden Regionalligameister BFC Dynamo.

Jan Löhmannsröben gegen Theodor Bergmann
Februar 2018: Jan Löhmannsröben im Zweikampf mit Theodor Bergmann. Carl Zeiss Jena gewinnt 1:0 gegen Erfurt. Bildrechte: imago/Jacob Schröter

Am 6. Spieltag (16. - 18. September) gastiert Carl Zeiss Jena zum prestigeträchtigen Duell bei Rot-Weiß Erfurt. Das bislang letzte Aufeinandertreffen der beiden Thüringer Traditionsklubs – damals noch in der 3. Liga – entschied der FCC im Februar 2018 knapp mit 1:0 für sich. Das Leipziger Lokalderby zwischen dem 1. FC Lok und der BSG Chemie folgt am 9. Spieltag (14. - 16. Oktober) im Bruno-Plache-Stadion.

Die ersten drei Spieltage auf einen Blick:

1. Spieltag, 5.-7. August

SV Babelsberg – BSG Chemie Leipzig
FC Carl Zeiss Jena – Viktoria Berlin
Chemnitzer FC – TeBe
Berliner AK – Greifswalder FC
ZFC Meuselwitz – BFC Dynamo
FSV Luckenwalde – FC Rot-Weiß Erfurt
SV Lichtenberg – Germania Halberstadt
VSG Altglienicke – FC Energie Cottbus
1. FC Lok Leipzig – Hertha BSC II

2. Spieltag, 12. – 14. August

FC Energie Cottbus – FSV Luckenwalde
FC Rot-Weiß Erfurt – SV Lichtenberg
Germania Halberstadt – ZFC Meuselwitz
BFC Dynamo – Berliner AK
Greifswalder FC – Chemnitzer FC
TeBe – FC Carl Zeiss Jena
Viktoria Berlin – 1. FC Lok Leipzig
Hertha BSC II – SV Babelsberg
BSG Chemie Leipzig – VSG Altglienicke

3. Spieltag, 19. – 21. August

SV Babelsberg – VSG Altglienicke
FC Carl Zeiss Jena – Greifswalder FC
Chemnitzer FC – BFC Dynamo
Berliner AK – Germania Halberstadt
ZFC Meuselwitz – FC Rot-Weiß Erfurt
SV Lichtenberg – FC Energie Cottbus
FSV Luckenwalde – BSG Chemie Leipzig
Hertha BSC II – Viktoria Berlin
1. FC Lok Leipzig - TeBe

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red

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 28. Juni 2022 | 19:30 Uhr

5 Kommentare

Thommi Tulpe vor 7 Wochen

Der MDR kann auch nur das senden, was ihm MagentaSport überlässt.
Für die Regionalliga Nordost haben sich MDR und RBB die TV-Rechte gesichert. Das ist um so bemerkenswerter, weil beide Sender deutschlandweit die einzigen Sender sind, bei denen eine 4. Liga überhaupt noch Beachtung findet.
Bei allem Respekt. Aber ich denke, dass das TV-Zuschauerinteresse beim Spiel Dresden - Zwickau sicher ein sehr viel höheres ist als wenn man fiktiv TeBe - Babelsberg überträgt.

Micha R vor 7 Wochen

@ Der alleswissende Besserwisser

Lediglich 7 Regionalligisten kommen künftig noch aus dem Sendegebiet des mdr. (Dagegen unter anderem allein weitere 7 aus Berlin und 3 aus Brandenburg, also dem RBB-Sendegiet). Deshalb muß eine verstärkte Berichterstattung über mitteldeutsche Drittligisten seitens des mdr für viele Regionalligisten, soweit aus dem mitteldeutschen Raum kommend, nicht zwangsläufig zu deren Nachteil gereichen.

Der alleswissende Besserwisser vor 7 Wochen

Ich befürchte ja, dass die Regionalliga künftig "etwas" hinten runterfällt. Jetzt, wo Dynamo und Aue wieder in Liga 3 sind, kann der MDR ja mehr übertragen. Das ist für viele Regionalligisten nicht wirklich gut.

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