Johann Weiss (FSV Budissa Bautzen #5) nach dem Abpfiff
Bildrechte: Torsten Zettl

Fußball | Regionalliga Bautzen steigt nach Pleite gegen Meuselwitz ab

34. Spieltag

Ist das bitter! Budissa Bautzen unterliegt dem ZFC Meuselwitz mit 1:2 (0:0) und muss den Gang in die Oberliga antreten. Allerdings hätte den Budissen auch ein Sieg am Ende nicht mehr geholfen.

Johann Weiss (FSV Budissa Bautzen #5) nach dem Abpfiff
Bildrechte: Torsten Zettl

Für die Bautzner war die Mission vor dem Spiel klar: Erst einmal die eigene Partie gegen Meuselwitz gewinnen und dann auf die Konkurrenz in der Regionalliga sowie auf die ostdeutschen Teams in der 3. Liga hoffen. Allerdings fehlten dafür wieder diverse Akteure verletzungsbedingt, sodass auf der Auswechselbank nur drei Feldspieler saßen - beim ZFC war es genauso.

Krautschick und Kasiar verpassen die Führung

Zu Beginn lief es auf den anderen Plätzen für die FSV, die brachte selber aber nicht viel nach vorne zu Stande. Die erste Bautzner Chance gab es dann durch Roman Kasiar, der nach Flanke von Martin Hoßmang aufs Tornetz köpfte (20.). Zwei Minuten später traf Niclas Treu aus 17 Metern von halbrechts nur den Außenpfosten.

Aber auch die Meuselwitzer hatten ihre Gelegenheiten. In der 23. Minute stieg Michael Rudolph am höchsten, köpfte aber neben den Pfosten. Vier Minuten danach die besten Chancen der ersten Hälfte: Erst köpfte Nils Krautschick an die Latte, den abgeprallten Ball bekam Kasiar vor die Füße, doch ein Meuselwitzer konnte noch klären. Bis zur Halbzeit drehte Rathenow seine Partie gegen Hertha II, die Oberlausitzer wären damit zur Pause abgestiegen gewesen. Da auch Cottbus in Braunschweig zurücklag, schwanden die Chancen der Budissen zusätzlich.

Rintaro Yajima (ZFC Meuselwitz #14) bekommt die Glueckwunsche nach seinem Treffer zum 2:0
Der Meuselwitzer Rintaro Yajima bekommt die Glückwunsche nach seinem Treffer zum 2:0. Bildrechte: Torsten Zettl

Bautzner Anschluss kommt zu spät

Nicht viel besser für die Bautzner wurde es in der zweiten Hälfte, da sie nun auch noch selbst in Rückstand gerieten. Fabian Raithel konterte über die linke Seite und passte auf Rudolph, der den Ball ins Tor schlenzte (61.). Und es kam noch dicker für die FSV, denn nach dem Treffer von Rintaro Yajima per schönem Linksschuss ins untere Eck stand es 16 Minuten später 0:2.

Der Anschlusstreffer durch den eingewechselten Philipp Dartsch nach Pass von Kevin Bönisch kam schließlich zu spät (85.). Die Bautzner müssen nach fünf Jahren in der Regionalliga den Gang in die Oberliga antreten. Rathenow bekam zwar noch den Ausgleich, da Cottbus am Ende nur 1:1 in Braunschweig spielte, hätte Budissa auch ein Sieg nicht mehr geholfen.

cdi/mre

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 18. Mai 2019 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 18. Mai 2019, 16:28 Uhr

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7 Kommentare

19.05.2019 12:24 Neutraler 7

Glückwunsch Fan Achim zum Klassenerhalt.
Das ist mehr als verdient.

19.05.2019 07:46 Maus aus Meuselwitz 6

Die Meuselwitzer Saison - ein auf und ab.
Glückwunsch zum Klassenerhalt!
Herzliche Grüße an Fan Achim und Hubert.

19.05.2019 07:27 Thüringer2 5

Alex ihr habt es aber verdient drin.

18.05.2019 21:16 Fan Achim 4

Alex, nach unserer Niederlage gegen Erfurt hast du uns noch alles Gute gewünscht und uns den Sieg gegönnt. Das ist genau 1Monat her und jetzt wünscht du uns den Abstieg. Denk mal drüber nach, was du für ein fairer Sportsfreund bist. Weine lieber nicht darüber, das wir die Klasse gehalten haben, hatten aber leider 16 Punkte zu viel.

18.05.2019 20:22 Fan Achim 3

Für Bautzen tut es mir heute echt leid. Aber der Abstieg wurde nicht heute gegen euch entschieden. Unser ZFC war nicht annähernd so stark wie vor einer Woche und auf jeden Fall schlagbar. Wünsche der Budissa alles Gute und kommt so schnell wie möglich wieder zurück.

18.05.2019 20:00 Alex 2

Besser wäre es gewesen,wenn der ZFC abgestiegen wäre. Wäre wohl eher verdient gewesen. Diese Mannschaft braucht keiner in der Regionalliga.

18.05.2019 17:41 icke 1

Die Budissa war in dieser Saison nicht konkurrenzfähig. Und das lag nicht an den Trainern. Unter Sander war das Team offensiv genauso harmlos, wie es schon unter Gütschow der Fall war. Was von dieser Spielzeit bleibt, ist der Spruch von Sander: "Beim Anstoß standen wir gut..."