Cheftrainer Heiko Weber (Meuselwitz)
Bildrechte: imago images / Steffen Beyer

Fußball | Regionalliga Nordost ZFC holt Punkt bei Viktoria

Nachholer 11. Spieltag

Der ZFC Meuselwitz hat bei Viktoria Berlin am Dienstagabend einen Zähler erkämpft. Während sich der ZFC mit Erfolg auf die Defensive konzentrierte, lief in der Offensive zunächst wenig zusammen. Nach der Pause hatten beide Teams Möglichkeiten auf einen Torerfolg, scheiterten aber an der eigenen Ungenauigkeit oder am gegnerischen Keeper, sodass es beim 0:0 blieb. Durchaus ein Erfolg für die Thüringer gegen das Team, welches erst eine Niederlage in zwölf Spielen verbuchen musste.

Cheftrainer Heiko Weber (Meuselwitz)
Bildrechte: imago images / Steffen Beyer

Der ZFC Meuselwitz hat Viktoria Berlin am Dienstagabend ein 0:0 abgetrotzt. Im Stadion Lichterfelde glänzte das Team von Heiko Weber vor allem in der Defensive. Durch den Punktgewinn verbleibt Meuselwitz mit 13 Zählern auf Rang 13. Viktoria ist mit 17 Punkten Sechster.

ZFC-Bollwerk hat alles im Griff – bis auf Falcao

Die Gastgeber waren vor der Pause um Spielkontrolle bemüht, während der ZFC sich zunächst auf die Defensive konzentrierte. Mit Erfolg: Großchancen ließ das Team von Heiko Weber den ersten 45 Minuten nicht zu. Einzig der Italo-Brasilianer Falcao sorgte für Belebung bei der Viktoria und machte es in Ansätzen dem gleichnamigen Weltstar nach. Sein Dribbling über links konnte er jedoch nicht mit einem Torerfolg krönen (7.). Sein Schussversuch aus zehn Metern lenkte ZFC-Keeper Chris Kroner sicher zur Ecke. Nach 29 Minuten war es erneut Falcao, der die Führung für die Gastgeber auf dem Kopf hatte, aber vorbeizielte. Bis auf eine Kopfball-Bogenlampe von Trübenbach (11.) war von den defensiv sehr gut organisieren Gästen in der Offensive wenig zu sehen.

Rasanter Wiederbeginn: Chancen ja – Tore nein

Beide Teams gingen unverändert in die zweiten 45 Minuten. Die Trainer scheinen ihre Teams dennoch darauf angesprochen zu haben, dass für drei Punkte das Runde ins Eckige muss. Dementsprechend furios ging es zur Sache. Erst lenkte Kroner einen Freistoß von Berlins Yannis Becker aus 24 Metern noch an den Außenpfosten (47.). Auf der Gegenseite stieg Reinhard nach einer Ecke am höchsten, erwischte aus sechs Metern den Ball jedoch nicht richtig (50./vorbei). Nur eine Minute später brannte es nach einer Ecke lichterloh im ZFC-Strafraum, ohne dass es klingelte. Weitere zwei Minuten später musste sich Viktoria-Keeper Flauder bei einem Schuss von Trübenbach gewaltig strecken (53.).

In der Folge gönnten sich beide Teams eine Ruhephase, ehe die Gäste in der Schlussphase etwas mehr investierten, ohne aber zu weiteren Möglichkeiten zu kommen. Auch von Viktoria kam über weite Strecken nichts mehr. Lediglich in der Schlussminute wurde es bei zwei Ecken nochmal gefährlich. Ein Tor sprang nicht mehr heraus, es blieb beim 0:0 zwischen der Viktoria und dem ZFC.

Stimmen zum Spiel:

Benedetto Muzzicato (Berlin): "In der ersten Hälfte waren wir das bessere Team und hatten mehr Ballbesitz. Die letzte Entscheidung war jedoch nicht gut. Aufgrund der zweiten Hälfte und des Umschaltspiels, was Meuselwitz gezeigt hat, ist die Punkteteilung als gerecht zu bezeichnen. Wir sind jetzt achtmal ungeschlagen. Dennoch sind es für unsere Ansprüche zu wenige Siege. Wir wollen Platz eins bis sechs am Saisonende. In diesem Jahr wollen wir uns weiter gut entwickeln, nächsten Jahr kann das Team ganz viel Spaß machen."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 22. Oktober 2019 | 21:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 22. Oktober 2019, 21:56 Uhr

2 Kommentare

Chili Palmer vor 3 Wochen

Das wird und wird einfach nicht besser mit dir! Die einzigen, die hier permanent unbeteiligte Teams mit ihrem Flutlichtgedöns behelligen ist dein Haufen. Reguläres Sponsoring oder Eigenleistungserbringung fällt bei euch traditionell flach bis aus.
Zum Spiel: Na ja, auch dieser Punkt legt einen Abstand nach hinten. Wenn ihr gestern unser Matchglück von vor ein paar Wochen gehabt hättet, wären es möglicherweise sogar drei Zähler auf der Habenseite geworden.

Chemieschwein vor 3 Wochen

iss dann die Frage , was ist der eine Punkt am Ende der Saison wert ... aber irgendwie hab ich den Eindruck, das vom Bluechiphalbprofitum auf der Glaserkuppe nix mehr übrig ist ... Meuselwitz dümpelt nun schon mehrere Saisons auf den unteren Tabellenrängen herum ... Ich denke das letzten 6 der derzeitigen Tablle den Abstieg unter sich ausmachen werden .. Auerbach wird wie immer von der Schippe springen .. zumindest ist das interessanter , als die Möchtegernprofis in Erfurt, Probstheida oder Victoria, die ehh spätestens in der Relegation die Segel streichen dürfen um dann wieder am Tropf dubiser Investoren hängen und überall nach Geld zu betteln ...