Sascha Pfeffer (1. FC Lok Leipzig) am Ball
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Fußball | Regionalliga Lok Leipzig bleibt in der Erfolgsspur

28. Spieltag

Lok Leipzig hat sich durch einen 3:1 (1:0)-Sieg beim Berliner AK Platz eins in der Rückrundentabelle gesichert. Ein verschossener Elfmeter der Berliner wies dem engen Duell die Richtung. In einer spannenden Schlussphase kam der BAK zwar noch einmal heran, doch Lok machte mehr Dampf.

Sascha Pfeffer (1. FC Lok Leipzig) am Ball
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Das Spiel begann vor 607 Zuschauern im Poststadion ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Tolcay Cigerci zielte genau auf Lok-Torwart Benjamin Kirsten (4.), auf der anderen Seite vergab Matthias Steinborn (11.). Leander Siemann hatte eine weitere Möglichkeit für die Gastgeber (23.), ehe Ryan Malone eine verlängerte Ecke über das Tor köpfte (29.). Ansonsten spielte sich die Partie zumeist zwischen den Strafräumen ab, wenngleich sich der BAK qualitativ etwas besser zeigte.

BAK verschießt Elfer, Lok trifft

Zwei aufregende Minuten wiesen dem Duell die Richtung: Erst kam Lok-Verteidiger David Urban im eigenen Strafraum mit der Hand an den Ball, Schiedsrichter Eugen Ostrin zeigte auf den Punkt - Elfmeter für den BAK. Kapitän Tunay Deniz lief an, doch er schoss über das Tor (35.). Im Gegenzug traf Lok zur Führung: Sascha Pfeffer bekam den Ball zugespielt, lief noch ein paar Schritte und zog dann ab - 0:1 (37.). Bis zur Halbzeitpause hielten die Gäste den knappen Vorsprung und dem nun erhöhten Druck der Berliner stand.

Pannier erhöht für Leipzig, BAK kommt zurück

Die zweite Halbzeit begann ebenfalls mit Berliner Übergewicht, allerdings konnten sich die Gastgeber keine großen Chancen erarbeiten. Stattdessen erhöhte Lok: Nach einem Freistoß von Paul Schinke traf Pascal Pannier aus dem Gewühl heraus zum 0:2 (60.). Doch der BAK kam durch ein Abstauber-Tor von Leander Siemann noch einmal zurück (72.). In der Schlussphase machte dann Lok wieder mehr Druck und hatte die Entscheidung auf Kopf und Fuß, doch erst scheiterte Ryan Malone an einem Gegenspieler (80.), dann Kevin Schulze an BAK-Torhüter Pascal Kühn (85.). Schließlich konterte Schulze zum 1:3 (88.), Lok behielt die drei Punkte für sich.

Stimmen zum Spiel:

Björn Joppe (Leipzig): "Ich bin absolut zufrieden. Wir wussten, was uns erwartet. Meiner Meinung nach ist der BAK die spielstärkste Mannschaft der Liga. Über 90 Minuten war es ein verdienter Sieg."

Ersan Parlatan (Berlin): "Es ist natürlich nicht schön, zu verlieren, aber wir werden uns fangen. Lok hat brutale Effektivität und Cleverness gezeigt. In der ersten Halbzeit haben wir einige Bälle erobert, waren aber nicht zwingend. In der zweiten Halbzeit waren wir besser, aber letztlich war es ein verdienter Sieg für Lok."

Spieler auf dem Feld 4 min
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mze/asc

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 07. April 2019 | 16:30 Uhr

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27 Kommentare

12.04.2019 13:17 @ @ Sabrina 27

Auffallen durch Halbwissen. Natürlich kann der 3 Aufsteigen. Bedingung dafür ist das der CFC keine Lizenz hat. Der BRK hat keine Beantragt.

08.04.2019 18:35 @Peinlich 26

Woher weißt du über die Finanzlage bei anderen Vereinen so gut bescheid? Putze dir den Mund ab. Unsere Loksche ist auch nicht gerade auf Rosen gebetet. Manchmal kommt ein Ende schneller als man denkt...

08.04.2019 18:31 Peinlich 25

Das habe ich auf Lok bezogen nicht auf den CFC. Wir bleiben für immer in der Regionalliga. Vielleicht auch gut so. Bei den größeren haben wir nix zu suchen.

08.04.2019 16:40 Peinlich 24

Wie kann man als Fan des insolventen CFC, der jetzt schon wieder sein bisschen Eigenkapital angreift und zudem in letzten Wochen mehr als zum fremd schämen war, so eine große Klappe haben?

08.04.2019 11:06 colditzer 23

.... dann wären wir gleich in Liga 2 aufgestiegen

08.04.2019 09:51 colditzer 22

Schade, Lok.
Der Sieg ist natürlich Klasse.
Aber wenn die Lok gleich am Anfang der Saison so unter Dampf gestanden hätte, der Spitzenplatz wäre drin gewesen.

07.04.2019 22:24 Buratino 21

@Himmelblauer Chemnitzer

Vielleicht hast du damit auch Recht, bis auf die Zuschauerzahlen natürlich. Aber was tust du in der Zwischenzeit eigentlich gegen die Faschos in eurem Block? Ist aber bestimmt wieder eine Erfindung der bösen Medien stimmt's?

07.04.2019 21:43 Martinski 20

@Chemieschwein möchte überall in höheren Gefilden gerne mitreden, aber es ist und bleibt ein grünweisses Kellerkind. :-)

07.04.2019 21:36 Linde64 19

Chemieschwein@
Einen drauf ???
WAS FÜR EIN BRÜLLER AM SONNTAG!
CHEMIE NULL TORE IN 4 SPIELEN GEGEN DEN MITGLIEDERSTÄRKSTEN VEREIN AUS LEIPZIG
-
Danke Lok, super Spiel in Berlin....

07.04.2019 21:19 Lok-Schiri 18

Fahrt mal die Turbinen nen bisschen runter! !!
Jeder steht am Saisonende da was er verdient.
Aber lieber MDR mal ein bisschen bessere Vorbereitung sollte der Kommentator schon haben, 2 falsche Aussagen in 4 Minuten Beitrag:

1. Es war Pfeffers 2. Saisontor
(1. gegen Fürstenwalde)

2. Es war Schulzes 6. Saisontor