Maik Ebersbach in höchster Not, er kann den Kopfball aus Nahdistanz von Patrick Wolf gerade noch abwehren.
Maik Ebersbach in höchster Not, den Kopfball von Patrick Wolf kann er gerade noch abwehren. Bildrechte: Torsten Zettl

Fußball | Regionalliga Lok Leipzig holt wichtigen Sieg bei Budissa Bautzen

12. Spieltag

Lok Leipzig hat sich wichtige drei Punkte im Abstiegskampf gesichert. Die Leipziger gewannen bei Budissa Bautzen mit 2:0 und holten somit den ersten Sieg unter Neu-Trainer Björn Joppe. Budissa machte hingegen ein ganz schwaches Heimspiel.

Maik Ebersbach in höchster Not, er kann den Kopfball aus Nahdistanz von Patrick Wolf gerade noch abwehren.
Maik Ebersbach in höchster Not, den Kopfball von Patrick Wolf kann er gerade noch abwehren. Bildrechte: Torsten Zettl

Adler bringt Lok in Führung

Das Spiel begann zäh, erst nach einer Viertelstunde nahm das Tempo zu. Die beste Möglichkeit für Bautzen vergab zunächst Kevin Bönisch, der nach einer Flanke von der rechten Seite knapp am linken Pfosten vorbeiköpfte (17.). Auf der anderen Seite hatte Patrick Wolf für Lok eine Riesenchance, als er nach einem langen Einwurf von links am langen Pfosten völlig freistand, doch sein Kopfball wurde abgewehrt. Bei einer weiteren Standardsituation machten es die Gäste dann besser: Nach einem Freistoß schob Nicky Adler den Ball aus Nahdistanz zur Führung ein und erzielte somit den Pausenstand (35.).

Malone erzielt den Endstand

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gastgeber zunächst, ins Spiel zurückzukommen. Große Chancen waren aber weiterhin Mangelware. Martin Hoßmang jagte den Ball aus der Distanz drüber (50.), auf der anderen Seite vergab Matthias Steinborn mehrere Konterchancen. Bautzens Weiß verletzte sich noch kurz vor Schluss und musste ausgewechselt werden. Am Ende war es Ryan Malone, der nach Eckball zum Endstand köpfte (83.).

Stimmen zum Spiel

Björn Joppe (Leipzig): "Die drei Punkte tun uns gut in unserer Situation. Was die Jungs heute abgerissen haben nach der Englischen Woche, war sensationell. Wir wussten um die Stärke von Budissa, dass sie gern tief und auf Konter spielen. Wir haben sie zu langen Bällen gezwungen. In der ersten Hälfte haben sich beide Mannschaften neutralisiert, wir hatten das Glück, das erste Tor zu machen. In der zweiten Hälfte wussten wir, dass Budissa kommen muss. Wir hätten aber eher das 2:0 machen müssen."

Torsten Gütschow (Bautzen): "Wir haben nicht annähernd an die Leistung gegen Altglienicke anknüpfen können. Mir fehlte der Mut, der Wille. Wir haben gewusst, dass Leipzig fast nur über Standards kommt. Dann hätten wir uns aber mehr wehren müssen. Nach dem 0:1 war es für uns sehr schwer, wir haben vorn nicht viele Möglichkeiten. Wir sind mehr und mehr Risiko eingegangen, die Löcher wurden größer, dann kam das 0:2. Wir müssen wieder Leidenschaft bringen, Lok hat heute die entscheidenden Zweikämpfe gewonnen."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 06. Oktober 2018 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 06. Oktober 2018, 18:37 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

3 Kommentare

07.10.2018 11:50 R17 3

Die Lok hat geschnauft! Steht aber noch in der Werkstatt!

06.10.2018 22:32 WRZ 2

Dankeschön Horschtl...Gütschow, aber jetzt musst du dazwischen hauen, denn sonst sieht es nicht gut aus für den Verein und dich...?!
Gruß Rüdiger

06.10.2018 17:21 RoRo NRW 1

Sehr gut Lok, jetzt noch sechs Punkte gegen Altglienicke und Rathenow und man ist vorerst aus dem gröbsten Schlamassel raus. Ohne dabei jedoch in zu grosse Erwartungen und Euphorie zu verfallen, dafür gibts nach wie vor keinen Grund. Es scheint so als wenn heute die Elf auf dem Platz stand die auch bereit ist alles für Lok zu geben, was man ja von so manchem Spieler der heute von der Bank kam oder gar nicht erst aufgestellt wurde nicht behaupten kann. In der Winterpause sollte vielleicht mit dem einen oder anderen Spieler gesprochen werden ob es nicht sinnvoller für beide Seiten wäre über eine Vertragsauflösung nachzudenken.