Fußball | Regionalliga Chemie Leipzig auch gegen Bischofswerda mit Ladehemmung

21. Spieltag

Die BSG Chemie Leipzig hat das Siegen verlernt. Auch gegen Schlusslicht Bischofswerdaer FV reichte es nur zu einem torlosen Remis. Während die Leutzscher seit nunmehr sieben Spielen auf einen Sieg warten, schöpft "Schiebock" nach dem zweiten Auswärtszähler Hoffnung im Abstiegskampf.

BSG Chemie Leipzig - Bischofswerdaer FV 3 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Sport im Osten Sa 08.02.2020 16:00Uhr 03:04 min

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Die Gastgeber wollten nach sechs erfolglosen Punktspielen endlich den Bock umstoßen, dass merkte man von der ersten Minute an. Doch in der ersten Halbzeit offenbarte sich auch, wo die größte Baustelle der Leutzscher ist.

Kind trifft das Tor nicht

Tommy Kind, Florian Kirstein und erneut Kind hatten beste Chancen auf Kopf und Fuß, einzig der Ball ging nicht ins Eckige. In der 24. Minute brachte Kind dabei das Kunststück fertig, die Kugel freistehend aus drei Metern neben das Tor zu köpfen. "Schiebock" spielte zeitweise mit, blieb aber bis auf eine Konteraktion harmlos.

Zweikampf um den Ball zwischen Luca Shubitidze (Offensives Mittelfeld Bischofswerda, Rueckennummer 13) (li.) und Daniel Heinze (Zentrales Mittelfeld Chemie Leipzig, Rueckennummer 10) (re.) beim Regionalliga-Spiel Chemie Leipzig gegen Bischofswerda (08.02.2020)
Chemies Daniel Heinze versucht, dem Bischofswerdaer Luca Shubitidze den Ball vom Fuß zu spitzeln. Bildrechte: Dirk Hofmeister/MDR

Pfosten rettet für den BFV

Nach dem Wechsel dann ein ähnliches Bild: Stefan Karau hämmerte den Ball nach einer Ecke aus fünf Metern über den Kasten (50.). Dann verflachte die Partie, BSG-Trainer Miroslav Jagatic wechselte den Sturm durch. In der Schlussphase wurde es ein Spiel auf ein Tor, Chemie belagerte den Kasten. Der eingewechselte Florian Schmidt hatte kurz vor Schluss den Siegtreffer auf dem Fuß, sein Flachschuss landete aber am linken Pfosten (88.).

Stimmen zum Spiel:

Erik Schmidt (Bischofswerda): "Es war ein spannendes Spiel. Chemie hat viel Druck gemacht, hatte Möglichkeiten Tore zu erzielen. Man hat gemerkt, dass es unser erstes Spiel war. Zudem hat sich Shubitidze verletzt. Nach dem Wechsel hatten wir mehr Zugriff. Am Ende hatten wir Glück beim Pfostenschuss. Wir haben aber alle gerackert mit der jungen Truppe, bei diesen vielen Ausfällen."

Miroslav Jagatic (Leipzig): "Wir haben in der Woche viel geredet und gearbeitet. Wir haben uns große Chancen herausgespielt, aber kriegen das Ding einfach nicht rein, da muss man konzentrierter sein. Wir hatten den Gegner im Griff. Nach dem Wechsel haben wir gut begonnen, dann kam Bischofswerda ins Spiel zurück. Als wir wieder die Ordnung fanden, haben wir alles nach vorn geschmissen. Wir hatten viele Abschlüsse, dass der Ball dann an den Innenpfosten geht, ärgert uns enorm. Wir werden weiter hart arbeiten, wir wussten, dass es eine schwere Saison wird. Die Mannschaft sitzt in der Kabine, alle sind sauer. Aber ab morgen 10 Uhr ist Training, dann geht es weiter. Wir werden Gas geben und uns belohnen."

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Sport im Osten | 08. Februar 2020 | 16:00 Uhr

16 Kommentare

Chili Palmer vor 16 Wochen

Sie können es aber eben auch nicht besser. Im übrigen war das Hinspiel gegen uns ebenso einzuordnen, nur dass wir da noch finsterer waren. Gleichwohl werden die Umstände diese Saison dafür sorgen, dass grüngrau den Kassenerhalt quasi so klarmacht, wie sich Helmut Kohl als Einheitskanzler bezeichnen darf.

Loko 66 vor 16 Wochen

vergleicht man die Spiele Chemie gg BW und CB gg LOK , so könnte man erahnen dass das Spiel in Leutzsch ein 6 Liga-Spiel war. Im Vergleich war das andere Spiel schon 3. Liga verdächtig.

mike123 vor 16 Wochen

Was hat sich die sportliche Leitung dabei gedacht, in der Winterpause nichts für die Offensive zu tun? Das war ein großer Fehler. Was nutzt eine Flutlichtanlage in der Oberliga?
Das war eine fahrlässige Entscheidung.

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