Fußball | Regionalliga Nordhausen bei Lok mit mehr Dampf

32. Spieltag

Wacker Nordhausen hat sich am Freitagabend bei Lok Leipzig knapp 1:0 (0:0) durchgesetzt. Für Wacker-Trainer Heiko Scholz war es eine gelungene Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

Lok mit Chancenplus in Hälfte eins

Beide Mannschaften tasteten sich vor 3.079 Zuschauern zunächst ab, ehe sich Lok mehrere Chancen erarbeitete, doch Kevin Schulze (11.), Sascha Pfeffer (14.) und Matthias Steinborn (17.) scheiterten. Nordhausen brauchte etwas, um ins Spiel zu kommen, hatte dann aber durch Oliver Genausch (30.) und Joy Lance Mickels (30.) ebenfalls zwei Möglichkeiten. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel, Steinborn vergab noch per Lupfer (37.).

Genausch schießt Nordhausen in Führung

Lok-Trainer Rainer Lisiewicz reagierte bereits zur Pause und brachte Ryan Malone für Pascal Pannier (46.). Es nützte nichts: Gleich mit der ersten Chance in der zweiten Halbzeit gingen die Gäste in Führung. Oliver Genausch wurde von der rechten Seite angespielt, spielte im Strafraum noch zwei Lok-Verteidiger aus und traf zum 0:1 (50.). Wenig später hätten die Thüringer sogar nachlegen können, doch erst scheiterte Carsten Kammlott an Lok-Torhüter Benjamin Kirsten, den Nachschuss bereinigte Robert Zickert auf der Torlinie (55.).

Nordhausen bringt Führung über die Zeit

Lok brauchte nach dem Gegentor ein paar Minuten. Dann hatte der eingewechselte Malone eine Möglichkeit, doch scheiterte an Nordhausens Torwart Josip Jokanovic (64.). Es sollte die einzige in der zweiten Halbzeit bleiben. Bis in die Schlussphase hinein gelang es den Gastgebern nicht wirklich, auf den Rückstand zu reagieren. Nordhausen war die spielerisch bessere Mannschaft und verteidigte den knappen Vorsprung bis über die Ziellinie.

Die Stimmen zum Spiel:

Heiko Scholz (Nordhausen): "Vielen Dank für den herzlichen Empfang. Es war ein sehr gutes Regionalliga-Spiel. Wir wollen unbedingt Platz drei erreichen. Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir verdient gewonnen."

Björn Joppe (Leipzig): "Enttäuschung ist es nicht, eher Frust, ich bin sauer. Nordhausen hatte die besseren Chancen. Meinen Stürmern mache ich keinen Vorwurf. Die zweite Halbzeit war unter aller Sau, egal ob im Zweikampf oder läuferisch. Mich wundert, dass es einige wenigstens geschafft haben, ins Trikot zu kommen. Das Feuer ist raus, es geht um nichts mehr. Wir wollten schon, machen aber den letzten Meter nicht mehr. Ich bin froh, wenn die Saison vorbei ist."

mze/asc

Videos aus der Regionalliga

Alle anzeigen (108)

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 04. Mai 2019 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 04. Mai 2019, 17:59 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

6 Kommentare

06.05.2019 17:21 Martin Gurgel-Fardun 6

Lok steht nächste Saison vor NDH ... ihr werdet sehen. .. Der Dampf war raus, ging es nur noch um die goldene Leberwurscht.

06.05.2019 17:16 Videoassistent 5

@Südhartzfront: Was ist der "Skandal", wenn der CFC aufsteigt? Oder ist es ein anderes Wort bei Ihnen für Neid? Sportlich vom Team, sowie vom Trainer und Sportdirektor, eine MEISTERLEISTUNG!.
Klären Sie uns doch bitte daher auf...

05.05.2019 11:55 Neutraler 4

@Südhartzfront.
Ja Deine Herde kann man nur mit hochprozentigen ertragen.
Verstehe Dich.
Hertha 2 spielt heute.
Seh ein, euer Haufen wird diese Saison nicht aufsteigen und nächste Saison auch nicht.

04.05.2019 22:05 Südharzfront 3

Schöner Sieg im Plachestadion und ich heute erst nachmittags wieder fit...was gaben wir gefeiert!!! Jetzt 3. Und das wird reichen!! Wenn Chemnitz die Lizenz für Liga 3 bekommen sollte wäre das ein Skandal!!!

04.05.2019 13:11 Rwefanauszwickau 2

Laut unseren Cheftrainer wird unser ausgeliehener Stürmer Mvibudulu bei euch Unterschreiben

Nach dem er wohl beide Vereine versucht hat auszuspielen wo we mehr verdient

03.05.2019 23:59 R17 1

Man sollte jetzt schon beginnen den Lokschuppen aufzuräumen, es wird nicht einfacher in der nächsten Saison, wo dann auch der erste Platz wieder nicht reicht.