Fußball | Regionalliga Nordhausen entführt drei Punkte von der Glaserkuppe

Nachholpartie 20. Spieltag

Im Thüringen-Derby hat es auf der Glaserkuppe mit Wacker Nordhausen einen klaren 4:1-Sieger gegeben. Der ZFC Meuselwitz war in der ersten Hälfte gegen das Scholz-Team ein ebenbürtiger Gegner, nach dem Wechsel schlichen sich jedoch Fehler ein, die von den Gästen gnadenlos bestraft wurden.

Hand ist Trumpf

Vor der Partie verlas der Stadionsprecher im Namen beider Mannschaften einen Aufruf zur Erhaltung der Nordost-Staffel. Los ging’s unter Flutlicht eher im gedrosselten Tempo. Nordhausen in der Favoritenrolle tat sich schwer, die Meuselwitzer Abwehr stand sicher und wurde kaum geprüft. Erstmals gefährlich wurde es für die Gäste in der 18. Minute, als Rene Weinert einen Freistoß fast von der Grundlinie aufs Tor brachte. Bastian Strietzel schnellte heran und köpfte knapp über den Nordhäuser Kasten.

Dann war Hand Trumpf. Zunächst zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, nachdem Nordhausens Joy-Lance Mickels aus kurzer Distanz Fabian Raithel im ZFC-Strafraum angeschossen hatte. Tobias Becker schritt zur Tat und verwandelte den Handelfer zur Wacker-Führung (23.). Und da es auch ein bisschen gerecht zugehen musste, bekamen die Zipsendorfer ebenfalls ihren Handstrafstoß. Diesmal zog Andy Trübenbach scharf ab und traf den Nordhäuser Christoph Göbel im 16er. Stenzel ließ sich die Chance nicht entgehen und markierte den  Ausgleich für die Gastgeber (37.).

Nils Pichinot (Nordhausen)
Nils Pichinot erzielte in Hälfte zwei das 3:1 für Nordhausen. (Archiv) Bildrechte: IMAGO

Nordhausen bestraft ZFC-Fehler

Die zweite Hälfte begann wie gemalt für die Nordhäuser. Kaum war eine Minute vergangen, ging die Mannschaft von Heiko Scholz erneut in Front. Nach einer Ecke von Mickels stand Carsten Kammlott am langen Pfosten blank und zimmerte die Kugel unter den Balken. Meuselwitz war keineswegs geschockt und versuchte schnell zu antworten, doch Nikolaos Giannitsanis verfehlte die Kugel um Millimeter.

Mit der Zeit kam Nordhausen ins Rollen und setzte die  Gastgeber unter Druck. Zwar waren die Meuselwitzer weiterhin um den Ausgleich bemüht, doch die Wacker-Kicker hatten den längeren Atem. Mit dem 3:1 durch Nils Pichinot in der 84. Minute war die Vorentscheidung für die Gäste gefallen. Kurz vor dem Abpfiff bestrafte der eingewechselte Pierre Merkel einen ZFC-Abwehrfehler und erzielte den 4:1-Endstand für das Scholz-Team.

Das sagten die Trainer

Heiko Scholz (Wacker Nordhausen): "Ich bin heute sehr glücklich, da ich persönlich noch nie in Meuselwitz gewonnen habe. Die Trauben hängen hier sehr hoch. Wie wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben – so stelle ich mir das vor. Wir haben gute Angriffe geboten, unsere Stärken sind bekanntlich die Standards. Am Ende war der Sieg vielleicht etwas zu hoch ausgefallen."

Heiko Weber (ZFC Meuselwitz): "In der ersten Halbzeit haben wir nichts zugelassen, Nordhausen hatte nicht eine richtige Torchance. Nach dem unglücklichen Elfmeter gegen uns haben wir gut weitergespielt. Der 1:1-Pausenstand war für Nordhausen schmeichelhaft. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht ganz hellwach und haben dazu zwei eigene Großchancen nicht genutzt. Bei den Standards haben wir wieder geschlafen."

red

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 14. März 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. März 2019, 21:05 Uhr

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8 Kommentare

15.03.2019 15:56 Neutraler 8

[Wegen des Verstoßes gegen unsere Richtlinien (http://www.mdr.de/service/kommentarrichtlinien100.html) wurde dieser Kommentar entfernt. Die MDR.de-Redaktion]

14.03.2019 22:10 Südharzfront 7

Achim: es wird nur einen Absteiger aus der 3.Liga - die Schwäne vom Neutralen- geben.
Ihr gehört in die Regionalliga und schafft das auch!!
Neutraler: dein Fetisch mit unserem lieben Präsi ist schon pathologisch!!!du scheinst mit Übergewicht ein Problem zu haben.. in einem beliebten Privatsender wirkt übrigens seine Tochter erfolgreich mit...

14.03.2019 19:34 Martin 6

Hallo neutraler lieber wenige Fans als viele man sieht ja was dabei raus kommt und hör bitte jetzt langsam auf so einen Müll jede woche hier zu schreiben wir sind stolz so einen Präsidenten zu haben der zieht Sponsoren an land davon können manche Vereine nur träumen ps irgendwann klappt der Aufstieg ob es dir passt oder nicht wie lange Mann sich dann halten kann das wird man sehen gruß

14.03.2019 17:05 Neutraler 5

[Wegen des Verstoßes gegen unsere Richtlinien (http://www.mdr.de/service/kommentarrichtlinien100.html) wurde dieser Kommentar entfernt. Die MDR.de-Redaktion]

14.03.2019 15:33 Ralph 4

wie lange soll das so weitergehen.zum zotzen

14.03.2019 12:10 Fan Achim 3

Südharzfront, Glückwunsch zum Sieg. Souverän sieht allerdings anders aus. Euer Mob ca50 Fans waren schon mal 3. Liga reif.Zum Spiel nicht viel neues vom ZFC, Einsatz und Kampf kann man nicht absprechen. Bei Standards wie immer Schülerhaft und mit Wacker nicht auf Augenhöhe. Südharzfront, ich sehe uns in der nächsten Saison nicht mehr in der R. L. es sei denn aus der 3. Liga steigt höchstens 1 Mannschaft ab. Aber deine Mannschaft wird seinen Weg gehen, ich sehe euch in den nächsten 3 Jahren mindestens in der 2.B.L.

14.03.2019 11:29 Maik 2

SÜDHARZER meinst du wirklich Zipse steigt noch auf???

13.03.2019 22:34 Südharzfront 1

Jajajaaaaaa!!! Ein grossartiger Sieg im kleinen Thüringenderby!! Und wie souverän gespielt wurde!!! Da Chemnitz jetzt in die Mega Krise geschlittert ist gibts wieder Hoffnung für den Aufstieg für uns!!!
Achom sei nicht traurig: ihr werdet souverän die Klasse halten und nächste Saison die Trabantstädter aus Z begrüssen dürfen!