Fußball | Regionalliga Nullnummer bei Wacker-Ausflug in die Hauptstadt

4. Spieltag

Spieler auf dem Feld
Pierre Merkel wird beim Abchluss von der Berliner Defensive gestört. Bildrechte: IMAGO

Am vierten Spieltag der Regionalliga Nordost hat sich der FSV Wacker Nordhausen mit einer müden Nullnummer vom FC Viktoria Berlin getrennt. Dabei zeigten die Gäste von Anfang an deutlich mehr Dynamik als die Hausherren und erarbeiteten sich aussichtsreiche Chancen. Einen möglichen Auswärtsdreier verhinderte aber die fehlende Kaltschnäuzigkeit der Thüringer vor dem Tor.

Größtenteils spielerische Magerkost

Fans von Wacker Nordhausen
Im ersten Durchgang gab es für die Wacker-Zuschauer nicht viel zu bestaunen. Lediglich die Kammlott-Chance (16.) sorgte für kurzzeitig erhöhten Puls (Archiv). Bildrechte: imago/Karina Hessland

Im Stadion Lichterfelde gab es in den ersten Spielminuten keine zwingenden Chancen für den FSV Wacker Nordhausen zu beobachten. So spielten vordergründig die taktischen Stafetten die Hauptrolle. Erst nach einer Viertelstunde kam Wacker besser in die Partie. Carsten Kammlott verpasste nach einer Flanke von Nils Pichinot um Haaresbreite die Führung (16.). Auch danach blieben die Thüringer die spielbestimmende Mannschaft, jedoch ohne sich weitere gefährliche Möglichkeiten herauszuspielen. So blieb es bis zur Halbzeit größtenteils bei spielerischer Magerkost.

Wacker drückt, trifft aber nicht

Volkan Uluc
FSV-Trainer Volkan Uluc sah zur zweiten Halbzeit zwar eine spielerische Steigerung seiner Kicker, konnte am Ende aber keinen Dreier bejubeln. Dafür fehlte heute das letzte Quäntchen Genauigkeit im Abschluss. Bildrechte: IMAGO

In Durchgang zwei kamen beide Mannschaften mit deutlich mehr Dynamik aus der Kabine. Die erste Großchance kam wieder von den Gästen. Mateo Andacic gewann den Ball im tiefen Mittelfeld und leitete sofort auf Marcell Sobotta weiter. Der zog aus 15 Metern mit einem strammen Schuss ab, FC-Keeper Stephan Flieder konnte den Einschlag mit einer Glanztat verhindern (55.). Wenige Augenblicke später war es Pichinot, der aus knapper Distanz an der eigenen Zielgenauigkeit scheiterte (60.). Die Hausherren aus Berlin hielten sich indes weiterhin zurück und kamen lediglich durch Cimo Patric Röcker zu einer Kopfballchance (68.). Bis zum Abpfiff blieb es beim torlosen Remis. Somit sind die Wacker-Kicker weiterhin ungeschlagen und belegen mit acht Punkten den dritten Tabellenplatz.

Das sagten die Trainer:

Jörg Goslar (Berlin): "Ich bin nicht unzufrieden mit dem Ergebnis. Das 0:0 gegen so eine starke Mannschaft ist nicht hochgenug zu bewerten. Wir haben zu viele Standards zugelassen und unserseits zu wenig eigene Nadelstiche setzen können. Das Resultat ist für die Entwicklung der Mannschaft ganz gut."

Volkan Uluc (Nordhausen): "Insgesamt hab ich ein sehr tolles Spiel meiner Mannschaft gesehen. Die Defensive war sehr stark und stand sicher. Die zahlreichen Torhüsse wurden leider nicht genutzt. Ein Sieg wäre am Ende verdeint gewesen. Mit letztendlich sieben Punkten und null Gegentoren ist die Englsiche Woche jedoch hervorragend für uns gelaufen."

tw

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 12. August 2018 | 13:55 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 12. August 2018, 19:43 Uhr

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5 Kommentare

14.08.2018 17:57 Schiedsrichter 5

@Fan Achim danke für die Info , hoffen wir das Beste , hämmer kreuzen - würde Südharzfront schreiben - in diesem Sinn

13.08.2018 21:15 Fan Achim 4

Schiedsrichter@3 Ich denke mal, Südhartzfront hat gesundheitliche Probleme, er deutete das vor einiger Zeit schon mal an. Wünschen wir ihn von hier aus alles Gute und hoffen auf ein positives Zeichen von ihn.

13.08.2018 17:58 Schiedsrichter 3

Südharzfront meldet sich nicht mehr,glaube der hat den Verein gewechselt (MfG an Lieselotte Müller ??!!) das ist nur so eine Vermutung oder weiß da jemand genaueres ,fand die Kommentare immer Herzerfrischend

13.08.2018 14:16 G. 2

Bei Kammlott stimmt es zwar wieder im Portmonee, aber auf dem Platz trifft er auch in Liga 4 nicht richtig. Da hätte ich ihm doch mehr zugetraut. Naja, ich denke dieses Jahr schafft es Chemnitz und Kammlott kann weiter von der 3. Liga träumen und die Atmosphäre bei Wacker genießen. Aber was soll's, Mutti, die so schön kocht, wohnt gleich um die Ecke.

13.08.2018 08:54 Westsachse 1

Das wird wohl wieder nichts mit dem Aufstieg. :-)

Vielleicht nimmt man das Geld was man bei Wacker jährlich verbrennt und steckt es in soziale Projekte. Dort ist es besser investiert. Ich halte dem CFC und dem RWE die Daumen für die Meisterschaft.

PS nach KMS und in den Steigerwald:

Nehmt euch bitte vor einer Wacker-Invasion in Acht, welche seinerzeit auch bei uns in Zwickau angekündigt wurde. Wir wussten uns vor 3 Jahren im Sojus gar nicht zu retten :-)

Südharzfront...übernehmen Sie!!