Fußball | Regionalliga Nordost Carl Zeiss Jena: Geschäftsführer Förster setzt auf die Disziplin der Zuschauer

Seit zwei Wochen läuft die Regionalliga Nordost – zumeist vor begrenztem Publikum. Trotz des jüngsten Regierungsdämpfers, bis mindestens Ende Oktober in der Regel keine Zuschauer bei Großveranstaltungen zuzulassen, dürfen 1.256 Dauerkarteninhaber das Traditionsduell zwischen Carl Zeiss Jena und dem 1. FC Lok Leipzig vor Ort im Ernst-Abbe-Sportfeld sehen.

Nach dem bescheidenen Viertliga-Start empfängt der FC Carl Zeiss Jena am Samstag (29. August, live beim MDR im TV und Stream ab 14 Uhr) den 1. FC Lokomotive Leipzig.

"Wussten, dass es eine schwere Saison wird"

Jenas Geschäftsführer Chris Förster hätte sich natürlich auch einen besseren Beginn in die neue Spielzeit gewünscht, doch Druck verspüren die Thüringer keineswegs: "Wir wussten, dass es eine schwere Saison wird. Gegen uns sind die Mannschaften immer hochmotiviert. Gegen Lok wollen wir aber den ersten Dreier holen", sagte der 48-Jährige.

Nach Genehmigung des Hygienekonzepts sind 1.256 Zuschauer zugelassen, allerdings müssen jene Dauerkarteninhaber mit etlichen Einschränkungen rechnen. So wird es keine feste Verpflegung geben, auf den Sitzplätzen herrscht Rauchverbot und der Mund-Nasen-Schutz darf nur beim Trinken abgenommen werden.

Die Hoffnung auf größeres Publikum lebt

Dessen ungeachtet hofft Förster für die weitere Zukunft auf ein größeres Publikum im Ernst-Abbe-Sportfeld, was nach seiner Aussage von der "Disziplin der Zuschauer" und vom "Infektionsgeschehen in und um Jena" abhängt. Mit der DFB-Pokal-Variante der VSG Altglienicke, das Heimrecht an den 1. FC Köln abzugeben, kann sich Förster - auf Jena bezogen - nicht anfreunden: "Momentan findet die Partie gegen den SV Werder Bremen im Ernst-Abbe-Sportfeld statt, hoffentlich mit mehr Zuschauern. Das soll ein Highlight unter Flutlicht werden." Die Partie ist für Samstag, 12. September, um 20:45 Uhr angesetzt.

Ein Stürmer soll noch kommen

Bei den Jenaern lichtet sich derzeit so langsam das Lazarett. Nachdem der FCC am Freitag (28. August) die Verpflichtung von Rückkehrer Dennis Slamar bekanntgab, sind die Thüringer noch auf der Suche nach einem Stürmer. "Wir lassen uns aber nicht treiben. Er muss ins Gefüge passen, finanziell und sportlich", betonte Förster.

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jmd

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 28. August 2020 | 13:15 Uhr

2 Kommentare

Gerald vor 8 Wochen

Warum? Er gibt sich doch Mühe!

Exilthueringer vor 8 Wochen

Wenn ich den Namen Förster nur lese krieg ich schon ne Krawatte!