Fußball | Regionalliga Unbekannte greifen Fanshop von Lok Leipzig an

Mit Unverständnis hat Regionalligist 1. FC Lok Leipzig auf die Zerstörung des Fanshops reagiert. Zugleich bekräftigte der Verein, jegliche Art von Extremismus abzulehnen.

Angriff auf Fanshop von Lok Leipzig

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Der 1. FC Lok Leipzig hat einen Angriff auf einen Fanshop öffentlich gemacht. Wie der  Verein am Dienstag in den sozialen Medien mitteilte, wurden am Montagabend (26.04.2021) mehrere Schaufensterscheiben und die Eingangstür beschädigt. Zudem wurden zwei Aufkleber angebracht, die der linken Szene zuzuordnen sind.

"Wir sind auch gegen Nazis und im Übrigen auch gegen jegliche Art von Extremismus, stumpfsinniger Gewalt und sinnfreier Zerstörung, all den Hass in dieser Welt und gegen primitives Schwarz-Weiß-Denken", heißt es in einer Erklärung des 1. FC Lok Leipzig.

Mit diesen Aktionen treffe man nicht diejenigen, die man angeblich treffen wolle. "Ihr trefft die Menschen, die ehrenamtlich kämpfen, um Menschen zu vereinen statt sie zu trennen. Ihr trefft die lieben und super netten Kollegen und Kolleginnen hinter dem Tresen, die nun eure Sauerei aufräumen müssen. Ihr trefft die Mutti, die ihren Kids zwei Stunden beim Training zuschaut." Man trefft alle, die die Welt ein klein wenig besser machen wollen.

pm

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Lukas Aigner (Chemnitzer FC)
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Doch kein Auswärtsdreier für den FC Energie Cottbus in Chemnitz: Lukas Aigner trifft in der Regionalliga-Partie kurz vor Schluss (90.+5) für den Chemnitzer FC.

Mi 20.10.2021 21:08Uhr 00:59 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-chemnitzer-fc-energie-cottbus-tore-100.html

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16 Kommentare

Elles vor 25 Wochen

Ich finde solche sinnlose Gewalt gegen Personen und Sachen absolut untragbar und hoffe das nun nicht in die andere Richtung Rache geübt wird. Hallo Leute hier geht es um Fußball und nicht um politischen Klassenkampf . Also gegenseitiger Respekt trotz unterschiedlicher Fansympathie ist angebracht !!!

Thommi Tulpe vor 25 Wochen

Um mal allen hier zu antworten: Ich bin ganz sicher KEIN Lok-Fan. Auch ich verurteile solche Aktionen, erst Recht, wenn sich solche Aktionen gegen kleinere bzw. nicht finanziell "auf Rosen gebettete" Vereine richtet, die äußerst hart durch die Pandemie "gebeutelt" sind. Ich empfinde es aber zum einen als nicht richtig, wenn der oder die Täter bereits feststehen, bevor man ihn/ sie gefunden hat. Zum anderen denke ich, dass Politik maximal bedingt im Stadion etwas zu suchen hat - an der Eingangstür eines Fanshops schon mal gar nichts!

kunibert vor 25 Wochen

Ich halte es eher mit der BSG, aber so eine Aktion kann man nur verurteilen.
Das hat mit Fußball und Fan sein nichts zu tun! Gerade in Corona-Zeiten haben beide großen Traditionsvereine in Leipzig so viel zu stemmen, auch über die 1. Männermannschaft hinaus. Traurig...