Fußball | Regionalliga Nordost Wohin geht die Reise für Lok Leipzig und Bischofswerda?

5. Spieltag

Nach zuletzt zwei Niederlagen ist die Anfangseuphorie beim Bischofswerdaer FV erst einmal verflogen. Anders sieht die Situation beim 1. FC Lok Leipzig aus, der am Sonntag (6. September, 13:30 Uhr, im Live-Stream auf sport-im-osten.de und in der SpiO-App) mit ordentlich Rückenwind ins Duell mit "Schiebock" geht.

Niclas Treu (BFV) gegen Sascha Pfeffer (Lok)
Szene aus der Vorsaison: Niclas Treu (BFV/re.) gegen Sascha Pfeffer (Lok/li.) Bildrechte: RocciPix.de

Lok findet zurück in die Spur

Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen kaum sein. Während der Bischofswerdaer FV nach zwei Pleiten in Folge wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen ist, stehen die Zeichen bei Lok Leipzig auf Attacke. Der überzeugende 3:0-Sieg gegen den FSV Luckenwalde am vergangenen Spieltag zeigte auf, welches Potenzial in der nahezu komplett neuformierten Truppe von Almedin Civa steckt. Neben einem überragendem Zak Piplica, der im Mittelfeld als Antreiber voranging, überzeugten Maik Salewski und Sascha Pfeffer mit Toren und Kreativgeist in der Offensivzentrale. Es macht den Eindruck, als hätte sich die "Loksche" nach holprigem Saisonstart gefunden und könnte auch in diesem Jahr wieder oben mitspielen.

Dämpfer für Bischofswerda

Ganz anders stellt sich die Situation in der Oberlausitz dar. Nach einem überraschenden Auftakt mit zwei Siegen in Folge, setzte es zuletzt zwei herbe Niederlagen gegen Babelsberg und Fürstenwalde. Beide Male zeigte das Team von Erik Schmidt einen couragierten Auftritt, beide Male stand der BFV nach 90 Minuten mit leeren Händen da. Und dennoch ist mit den "Schiebockern" weiterhin fest zu rechnen. Die abgelaufene Katastrophen-Saison ist aus den Köpfen, im Sommer wurde eine neue Mannschaft zusammengestellt, in der vor allem das tschechische Offensivduo bestehend aus Patrik Kavalir und Jakub Moravec überzeugt. "Wenn wir aus den drei, vier Fehlern lernen, gewinnen wir auch wieder ein Spiel, da wir eine bessere Mannschaft haben als letzte Saison", ist sich daher auch BFV-Coach Schmidt sicher.

Wohin geht die Reise?

Das kommende Aufeinandertreffen geht sowohl für Lok als auch Bischofswerda mit richtungsweisendem Charakter einher. Wer siegt, kann weiter im oberen Tabellendrittel mitmischen und den Rückenwind mit in die anstehenden Partien nehmen. Auf dem Papier schimmert Lok als leichter Favorit hervor. Dafür sprechen auch die drei letzten Duelle, die die Leipziger allesamt für sich entscheiden konnten.

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BSG Chemie Leipzig - Bischofswerdaer FV
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Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 06. September 2020 | 19:00 Uhr

3 Kommentare

Feldspieler vor 7 Wochen

Bischofswerda wird alles andere als leicht. Lok wird dort beißen und kämpfen müssen, um etwas mitzunehmen. Die englische Woche könnte der Loksche einen Vorteil bringen, aber so souverän ist die Lok noch nicht, wie jetzt schon wieder getan wird. Trotzdem: mit einer Leistung wie gegen den FSV L. Sollten 3 Punkte möglich sein. 💙💛 Nur der FCL

Darozinho vor 7 Wochen

Vorsicht ist geboten. Der BFV scheint sich gut verstärkt zu haben... Jetzt gilt es den aggresiven Spielstil und das Ergebnis aus dem Luckenwaldespiel zu bestätigen!

Lok vor 7 Wochen

Danke an die Verantwortlichen, die es ermöglicht haben, dass zu dieser Partie Auswärtsfans dabei sein dürfen. Bischofswerda war immer ein unbequemer Gegner, trotzdem muss die Loksche natürlich die erwähnte "auf dem Papier leichte Favoritenrolle" annehmen. Mittlerweile scheint sich die Truppe ja langsam zusammen zu finden.