Fußball | Regionalliga Chemnitzer FC und Energie Cottbus mit großen Personalproblemen

Sie pfeifen auf dem letzten Loch, zumindest personell. Und sie brauchen beide dringend die drei Punkte am Mittwoch. Sowohl der Chemnitzer FC und als auch Energie Cottbus müssen in der Defensive mächtig improvisieren.

Trainer Daniel Berlinski (Chemnitzer FC) und Robert Zickert (21, Chemnitz) diskutieren
Bildrechte: IMAGO / Picture Point

Endlich einmal über 90 Minuten eine gute und konstante Leistung abrufen. Daniel Berlinski, Trainer des Chemnitzer FC, weiß genau, dass nur dann am kommenden Mittwoch (20.10.2021) gegen den FC Energie Cottbus auch die drei Punkte möglich sind. "Wir haben immer gute und schlechte Phasen, die uns dann Punkte kosten oder uns verunsichern. Wie zuletzt in Rathenow. Das müssen wir abstellen. Sonst wird es schwierig, im oberen Drittel mitzuspielen."

Zickert-Ausfall tut dem CFC weh

Dass neben Tobias Müller und Dominik Pelivan nun auch noch Kapitän Robert Zickert mit Bänderriss im Knöchel ausfällt, macht die Sache nicht leichter. "So ein Ausfall tut uns sehr weh. Um ambitionierte Ziele zu erreichen, dürfen dir Spieler wie Müller und Zickert nicht ausfallen", so Berlinski, der sich noch nicht festlegen wollte, wer die Position in der Innenverteidigung einnehmen soll. Zu Gegner Cottbus sagte der CFC-Coach nicht viel. Es sei eine ambitionierte Mannschaft, die noch Spiele nachholen müsse und mit ähnlichen Verletzungssorgen zu kämpfen habe wie der Chemnitzer FC.

Cottbus mit großen Abwehrsorgen

Das stimmt: Mit Jan Koch verletzte sich beim überzeugenden 3:0 gegen den ZFC Meuselwitz ein weiterer Innenverteidiger. Nach erster Diagnose stellte sich eine Rissverletzung im Adduktorenbereich heraus. Zudem fällt Shawn Kauter mit einem Riss im Meniskus aus. Bei Joshua Putze war ein Anriss der Achillessehne diagnostiziert worden. Die Sorgenfalten von Trainer Claus-Dieter Wollitz werden nicht kleiner. Und es stehen drei Spiele in sieben Tagen an. Nach dem CFC folgen Tasmania Berlin und kommenden Mittwoch der FC Carl Zeiss Jena. Wollitz hofft auf wenigstens sechs Punkte und in Chemnitz auf einen Sieg, "irgendwie".

Jan Koch, Energie Cottbus, l. geht verletzt vom Platz.
Jan Koch wird verletzt ausgewechselt. Bildrechte: imago images/Steffen Beyer

Letztes Heimspiel - ein Fest in himmelblau

Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams datiert aus dem Januar 2016, damals noch in der 3. Liga. Die Himmelblauen werden sich noch gern an die Partie erinnern, der CFC setzte sich mit 4:0 durch, Daniel Frahn machte zwei Buden. In der vergangenen Saison kam es wegen des Corona-Abbruchs zu keinem Duell. Damals kamen über 10.000 Zuschauer ins Stadion, diesmal werden es deutlich weniger sein. Bis Dienstag waren 2.000 Tickets, darunter 250 für die Gäste, vergriffen.

Die letzten Spiele von CFC und Energie

Spieler des Chemnitzer FC am Ball vor dem gegnerischen Tor. 5 min
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Sport im Osten Sa 16.10.2021 16:00Uhr 05:12 min

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 20. Oktober 2021 | 21:45 Uhr

3 Kommentare

Matze91 vor 5 Wochen

Solange die MDR Welt nicht gleich untergeht ist doch alles ok 😅

oldie68 vor 5 Wochen

Sind noch in Gedanken ,wo anders ! Da kann doch mal dies passieren. Den RB hat verloren ! Ein Drama für den MDR.

Michael vor 5 Wochen

Werden denn solche Texte nicht nochmal gelesen vor dem Veröffentlichen?„Peronalprobleme“ also bitte lieber MDR!