Paul Schinke (Zentrales Mittelfeld Lok Leipzig/li.) und Bjoern Joppe (Teamchef Lok Leipzig) (re.) bei der Lok-Pressekonferenz vor dem Regionalligaspiel Lok Leipzig gegen Berliner AK.
Paul Schinke (Lok Leipzig/li.) und Bjoern Joppe (Teamchef Lok Leipzig/re.) bei der Lok-Pressekonferenz vor dem Regionalligaspiel Lok Leipzig gegen Berliner AK. Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Fußball | Regionalliga Lok gegen BAK - gefühltes Spitzenspiel unter Flutlicht

8. Spieltag

Im Kampf um die Regionalliga-Tabellenführung muss Lok Leipzig am Freitagabend gegen den zuletzt kriselnden Berliner AK ran. Die Berliner reisen zum heimlichen Spitzenspiel des Spieltages mit neuem Trainer und neuem Selbstbewusstsein an. Doch Lok-Teamchef Joppe verspricht: "Wir wollen eine Heimmacht werden."

Paul Schinke (Zentrales Mittelfeld Lok Leipzig/li.) und Bjoern Joppe (Teamchef Lok Leipzig) (re.) bei der Lok-Pressekonferenz vor dem Regionalligaspiel Lok Leipzig gegen Berliner AK.
Paul Schinke (Lok Leipzig/li.) und Bjoern Joppe (Teamchef Lok Leipzig/re.) bei der Lok-Pressekonferenz vor dem Regionalligaspiel Lok Leipzig gegen Berliner AK. Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Wenn am Freitagabend (19.30 Uhr, im Live-Ticker und Livestream) in Leipzig-Probstheida das Flutlicht angeknipst wird, kämpft Gastgeber Lok um die Tabellenspitze in der Regionalliga. Der Tabellendritte trifft auf den Tabellenachten. Sieben Punkte trennen die Leipziger vom Gast Berliner AK.

Lok-Teamchef Joppe: "BAK gehört in die Top 4"

Die Favoritenrolle dürfte damit klar verteilt sein. Allerdings nicht für Lok-Teamchef Björn Joppe. "Auch wenn BAK nicht so gut in die Saison gestartet ist. Ich sehe die Berliner bis zum Ende vorn dabei. Bis zum Ende der Saison stehen sie in den Top vier", prophezeit der Leipziger Coach. Tatsächlich ist die aktuelle Tabellenregion für die Berliner wohl nur eine Momentaufnahme. Der BAK hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen als spielstarkes Team gemacht. Nach Rang drei und zwei in den vergangenen beiden Spielzeiten hatten viele Regionalliga-Trainer den Berliner AK mit dem drittteuersten Kader der Liga in dieser Saison sogar als Aufstiegsmitfavorit auf dem Zettel.

Trainerwechsel nach drei Niederlagen

Doch nach drei Siegen zu Saisonbeginn lief in der komplett neu formierten Mannschaft zuletzt wenig zusammen. Nach drei Niederlagen in Serie musste sogar Trainer Ersan Parlatan gehen. "Der BAK ist nicht so gestartet, wie sie sich das vorgestellt haben", weiß Joppe: "Wir wissen aber, was sie drauf haben. Sie können einen brutal starken Kombinationsfußball spielen." Mit Abu Bakarr Kargbo und Alexander Siebeck habe der BAK "zudem vorn zwei drin, die unheimlich schnell und torgefährlich sind."

Neu-Trainer Kunert kommt aus Mainz

Seit Anfang September ist nun Dirk Kunert neuer Coach in Berlin. Er soll den BAK wieder Richtung Aufstiegsränge führen. Der 51-Jährige trainierte bisher u.a. Nachwuchsteams von Hertha BSC, Wolfsburg, Hamburger SV und Mainz 05. Ein erstes kleines Erfolgserlebnis hatte Kunert auch schon, im Berliner Landespokal setzte sich der BAK gegen den starken Oberligisten Blau-Weiß Berlin knapp 1:0 durch.

Joppe: "Wollen eine Heimmacht werden"

Bei allem Gegnerlob weiß Lok-Teamchef Joppe aber auch, was seine Mannschaft auf den Platz bringen kann. "Wir wollen eine Heimmacht werden. Wir können mit breiter Brust auflaufen. Wir haben zuletzt immer wieder eine starke Moral gezeigt. Und da ist es klar, dass wir am Freitag drei Punkte wollen", so der 40-Jährige selbstbewusst. Leipzigs Mittelfeldmotor Paul Schinke freut sich zudem auf die Partie, weil "der BAK mitspielen will. Sie stellen sich nicht nur hinten rein. Da wird mehr Platz für uns sein. Solche Mannschaften liegen uns."

Zweikampf um den Ball zwischen Nicola Juergens (Rechtes Mittelfeld Rathenow) (re.) und Paul Schinke (Zentrales Mittelfeld Lok Leipzig) (li.) im Spiel Lok Leipzig gegen Rathenow (23.08.2019)
Paul Schinke im Duell mit Rathenows Nicola Jürgens. (Archiv) Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Schinke: "Livestream toll für unsere Fans"

Schinke freut sich auch, dass die Partie live im MDR Livestream zu sehen sein wird. "Das ist toll für unsere Fans, die nicht ins Stadion kommen können. Und nachdem wir vor zwei Jahren noch jedes MDR-Livestream-Spiel verkackt haben, haben wir diesen Fluch zuletzt auch besiegt." Gute Voraussetzungen also, dass Schinke und Joppe am Freitag mit den Fans im Stadion und Livestream die Tabellenführung feiern können.

dh

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 14. September 2019 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 12. September 2019, 19:46 Uhr

9 Kommentare

Nordhausen55 vor 4 Wochen

Richtig der Heigooh macht es schon und ein Punkt ist besser als gar keiner,oder? Und außerdem wird zum Schluß abgerechnet, nur ohne Chemie Leipzig und die gehen wieder in die Oberliga zurück. Somit sind alle zufrieden.

Hat Lok keine Kohle mehr? Da wissen Sie mehr und bitte klären Sie uns auf.

Nordhausen55 vor 4 Wochen

Lok066 überlege mal oder schon nach einer Woche vergessen? Naja ,so fängt es an und ich an ihrer Adresse würde dagegen etwas unternehmen. Es gibt sehr gute Fachärzte und auch in Leipzig.
So jetzt übersetze ich es ihnen . Vor einer guten Woche, bei Topspiel Hertha II gegen Wacker, was bekanntlich Nordhausen gewonnen hat und da war ihr Kommentar auch so!! Habe ich ihnen auf die Sprünge geholfen.Oder noch nicht?
Warten wir bis zum Saisonende ab und dann werden wir sehen welche Platzierungen die Manschaften haben.

Harry 17 vor 4 Wochen

Nun ihr von LOK träumen darf man ja noch! Lieber mal nicht so große Töne von sich geben mit der großen Klappe hat noch keiner drei Punkte geholt! Erst mal ordentlich Fußball spielen (was ihr eh nicht könnt) und dann .......