Fußball | Regionalliga Nordost Lok Leipzig erwartet Nordhausen zum Topspiel

10. Spieltag

Topspiel in Probstheida: Am Freitagabend nehmen Lok Leipzig und Wacker Nordhausen die Tabellenführung ins Visier. Wer hier gewinnt, wird zumindest für 24 Stunden von ganz oben grüßen. Der Livestream ist geschaltet.

Eng geht es zu, an der Tabellenspitze der Regionalliga Nordost. Am Freitagabend nehmen der 1. FC Lok Leipzig und Wacker Nordhausen die Tabellenführung ins Visier. Wer das Topspiel gewinnt, wird an Hertha BSC II vorbeihuschen und zumindest für 24 Stunden von ganz oben grüßen. Wie sich die Begegnung entwickelt, können Sie ab 19:30 Uhr im Livestream auf MDR.DE verfolgen.

Joppe setzt auf "Mentalität und Moral"

Seit neun Partien ist der 1. FC Lok Leipzig als einzige Mannschaft in der Nordost-Staffel ungeschlagen. Für Teammanager Björn Joppe nicht unbedingt ein Vorteil, wie er auf der Pressekonferenz andeutete: "Manchmal ist es etwas hemmend im Kopf. Wir müssen wieder dazu kommen, den erfrischenden Fußball zu spielen und nicht darüber nachdenken, was passieren kann." Dennoch ist der Plan des 40-Jährigen für das Spitzenduell gegen Wacker eindeutig: "Beim Flutlichtspiel muss man von Anfang da sein. Wenn wir unsere Mentalität und Moral an den Tag legen, sollten drei Punkte bei uns bleiben."

1.FC Lokomotive Leipzig vs. FSV Wacker 90 Nordhausen. , Im Bild v.l.: Trainer Björn Joppe (Lok, Teamchef) begrüßt Trainer Heiko Scholz ( Nordhausen).
Lok-Teammanager Björn Joppe und Wacker-Trainer Heiko Scholz. (Archiv) Bildrechte: imago images / Picture Point

Scholz: "Das große Ziel sind drei Punkte"

Für Nordhausens Trainer Heiko Scholz ist es mal wieder eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Als er in der vergangenen Saison das Ruder bei Wacker übernommen hatte, gewann er im Mai dieses Jahres (auch an einem Freitagabend) mit seinem Team doch glatt mit 1:0 (Torschütze Oliver Genausch) bei seinen alten Schützlingen. Den Streich würde er gern wiederholen. "Das große Ziel sind drei Punkte", sagte Scholz auf MDR-Nachfrage. Allerdings würde er auch "mit einem Punkt zufrieden sein". Das große Plus des 53 Jahre alten Fußballlehrers ist, dass er die "Lok-Mannschaft aus dem Effeff" kennt. Personell gibt es bei Wacker Nordhausen noch ein paar Baustellen. Hinter Nils Pichinot, Felix Müller und Sebastian Heidinger stehen Fragezeichen, sie könnten aber in den Kader rutschen. Mit einem Einsatz von Stepan Kores ist nach Aussage von Heiko Scholz eher nicht zu rechnen.

red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 28. September 2019 | 16:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 27. September 2019, 10:03 Uhr