Fußball | Regionalliga Klassenprimus Chemnitz auf Rekordjagd

16. Spieltag

Der Chemnitzer FC könnte am Sonnabend mit einem Dreier gegen Viktoria Berlin seine Siegesserie in "ungeahnte" Höhen schrauben. Und am Sonntag steht der 1. FC Lok Leipzig im Fokus, der nicht nur Hertha BSC II empfängt, sondern auch noch eine Feier ausrichtet.

Setzt Chemnitz eine weitere Bestmarke?

Der Chemnitzer FC könnte seine unglaubliche Serie am Sonnabend auf  16 Regionalliga-Siege in Folge ausbauen. Voraussetzung ist ein Dreier gegen Viktoria Berlin. Die Chancen stehen gut, denn mit sieben Punkten in der Fremde sind die Hauptstädter nicht gerade das Maß aller Dinge. Unterschätzen sollten die Himmelblauen die Berliner dennoch nicht, zumal sie zuletzt ihr Heimspiel gegen Germania Halberstadt souverän mit 4:0 gewannen.

Torjubel nach dem Treffer zum 1:0 durch Torschütze Dejan Bozic (33, Chemnitz)
CFC-Jubel über den nächsten Dreier? (Archiv) Bildrechte: Picture Point

Weitere Spiele am Sonnabend

Sonntag: Joppe: "Spielstarke Mannschaften liegen uns"

Björn Joppe
FCL-Coach Björn Joppe liebäugelt mit einem Sieg. (Archiv) Bildrechte: imago/Picture Point

Am Sonntag dürfte der Regionalliga-Fokus auf der Partie zwischen dem 1. FC Lokomotive Leipzig und den Amateuren von Hertha BSC stehen. "Spielstarke Mannschaften liegen uns", stellte FCL-Trainer Björn Joppe in der Pressekonferenz fest. Der 39-Jährige sieht "eine große Chance, drei Punkte zuhause zu behalten".

Leicht dürfte die Aufgabe gegen Hertha II aber keineswegs werden, denn Joppe hat so seine Erfahrungen mit zweiten Mannschaften: "Amateure finde ich sowieso immer wieder eklig zu spielen. War früher schon so. Die spielen 90 Minuten ihren Stiefel runter. Wenn man da in Führung geht, machen sie nicht auf." Personell gab Joppe bekannt, dass Robert Berger und Kevin Schulze wieder im Kader stehen werden.  

Probstheidaer feiern 125 Jahre VfB Leipzig

Im Rahmen des Punktspiels feiert die Lok-Gemeinde ein Jubiläum. Am 11. November jährt sich zum 125. Mal die Gründung des VfB Leipzig. Dazu wird auf dem Stadiongelände der  Probstheidaer ein buntes Programm geboten.  

Weitere Spiele am Sonntag

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 10. November 2018 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 10. November 2018, 09:38 Uhr

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5 Kommentare

10.11.2018 11:32 Christin 5

@4: Prinzipiell gebe ich Dir da Recht. Aber (!!), dieser neugegründete Verein (kaum älter als RBL, tut weh oder Lok‘is?!) hat diverse Rechte am „alten“ VfB. Sei es der Name oder die Vergangenheit. Daher können sie theoretisch ihren 125. feiern. Werden dies zwar auch praktisch machen, aber für jemanden, der die Wurzeln so vehement mit Füßen tritt, in dem man sich Lokomotive schimpft, statt VfB…?!

Ich habe einen Vorschlag. Sollte Euer (Lok) Karren wieder in den Sand gefahren werden (wonach es mal wieder aussieht), gründet Euch doch wieder neu unter dem Namen VfB Lokomtive Leipzig. Das Wappen vom VfB, nur in blau-gelb (statt blau-weiß) und alle Generationen werden bedient und die Vergangenheit wird mit der Gegenwart verbunden.

10.11.2018 10:22 Bobo 4

Lok feiert 125 Jahre?! Der Verein wurde zwischendurch aus dem Vereinsregister gelöscht. Gründungsjahr also wieder auf null.....man kann ja 15 Jahre feiern :)

09.11.2018 17:32 Sachsenring 3

Jetzt heißt es für RWE kämpfen und siegen.
Und Vertrauen bei allen zurück zu holen.
Ihr wollt doch irgendwann wieder in der 3. Liga rassige Duelle gegen Zwickau führen.
Wicky 67 - alles wird gut!

09.11.2018 17:02 FCWler 2

Civa von der Babelsberger Herde verlängert nicht seinen auslaufenden Vertrag.

Nächstes Saison evtl in Nordhausen auf der Bank ???

08.11.2018 21:38 NBS 1

Zuerst einmal ehrlich gemeinte Glückwünsche aus Nordhausen an die RWE-Fanbase. Wie Oma immer so schön zu sagen pflegte, es geht immer irgendwie weiter.
Wenn die Ausgleichszahlungen der Sponsoren die prekäre finanzielle Situation auch nur temporär etwas besser aussehen lassen, ist dies trotzdem ein Grund zur Freude.
Bei aller Rivalität möchte ich die (in letzter Zeit häufiger stattfindenden) Pflichtspiele gegen euch nicht missen. Man kann euch nur wünschen, dass ihr schnellst möglich eure Finanzen in den Griff bekommt.
Trotzdem wäre hier und da ein Stück weit mehr Demut angebracht.
Nicht erst wenn man als Verein richtig im Dreck steckt sind Häme und Spott völlig deplatziert.
Zum Vergleich: Wacker wurde nach der Insolvenz bis in die Landesklasse durchgereicht. Da könnt ihr euch noch glücklich schätzen.
Obwohl die fröhlichen Auswärtsfahrten durchs Thüringer Land auch ihren gewissen Charme hatten.
Beste Grüße aus der Schnapsstadt