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Fußball | RegionalligaHält das November-Hoch des ZFC Meuselwitz an?

Stand: 27. November 2022, 09:00 Uhr

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und der ZFC Meuselwitz ist augenscheinlich aus dem Oktober-Schlaf erwacht. Nach zuletzt drei Siegen soll am Sonntag auch die U23 von Hertha BSC geschlagen werden. Erneut zwischen den Pfosten steht dabei Justin Fietz.

Wie sich die Zeiten doch ändern können. Nach zuletzt zwei nicht erwartbaren Siegen gegen Jena und bei Lok Leipzig (dazu das 6:0 im Landespokal in Greiz) hat sich die Stimmung beim ZFC Meuselwitz aufgehellt. "Die zwei Siege haben für Erleichterung gesorgt. Wir wollen und müssen jetzt aber bis Weihnachten dranbleiben", sagte und forderte Trainer Heiko Weber. Zwölf Punkte haben die Zipsendorfer auf dem Konto, mindestens 18 sollten es schon werden. Am Sonntag kommt mit Hertha BSC II eine spielstarke Mannschaft, die aber hinten anfällig ist. 28 Mal hat es dort schon geklingelt, beim ZFC 29 Mal.

Hertha BSC – Wundertüte kommt nach Meuselwitz

Auf die Meuselwitzer wartet mit der U23 von Hertha BSC eine echte Wundertüte. Zuletzt holte das Team von Trainer Ante Covic zwei Siege in Luckenwalde (2:1) und gegen den SV Lichtenberg 47 (3:0). Damit kletterte die kleine Hertha etwas aus dem Tabellenkeller, in den man nach vier teilweise heftigen Niederlagen gerutscht war. Im Mittelpunkt stand und steht bei den Berlinern Internetstar Nader El-Jindaoui, der zuletzt gegen Lichtenberg doppelt knipste. Als Dankeschön wurde der 26-Jährige in der vergangenen Woche in den Bundesliga-Kader berufen, absolvierte beim Wörthersee-Cup auch zwei Spiele. Auch am kommenden Samstag wird El-Jindaoui wie auch U23-Sturmpartner Derry Scherhand mit dem Bundesligisten ein Testspiel gegen Ludwigsfelde absolvieren. Ob beide dann 24 Stunden später in der Regionalliga antreten werden, steht in den Sternen. Das Duo hat mit jeweils vier Toren auch die meisten Treffer in der vierten Liga erzielt. Wie so oft wird die U23 von Hertha BSC eine Wundertüte sein. "Ich habe selbst zwei Jahre ein U23-Team trainiert, weiß, dass man solche Mannschaften beschäftigen und zu Fehlern zwingen muss", so Weber.

Spielt er oder spielt er nicht? Nader El-Jindaoui. Bildrechte: IMAGO/Matthias Koch

Miatke gesperrt - Fietz wieder im Tor

Auf einige Spieler muss der Meuselwitzer Trainer aus verschiedenen Gründen verzichten. Nils Miatke ist nach der fünften Gelben Karte gesperrt. Kilian Zaruba und Johann Martynets mussten oder müssen wegen einer Verletzung am Syndesmoseband operiert werden. Klarheit herrscht auf der Torhüter-Position. Justin Fietz wird zu seinem nächsten Einsatz kommen. "Der Junge hat seine Sache gut gemacht und sich die Chance verdient. Es ist schön, dass wir zwei starke und noch dazu junge Torhüter haben." Damit wird Jean-Marie Plath, der Anfang der Woche wieder ins Training eingestiegen war, erstmal auf der Bank Platz nehmen.

Fünf Gelbe Karten - Zwangspause für Nils Miatke Bildrechte: imago images/opokupix

Letzter Sieg liegt über vier Jahre zurück

Ein Blick auf die letzten Duelle zwischen beiden Teams verrät, für den ZFC Meuselwitz gab es da nicht viel zu holen. Die vergangenen fünf Spiele gingen allesamt an die Hauptstädter. Der letzte Sieg des ZFC liegt bereits mehr als vier Jahre zurück. Am 12. August 2018 gab es auf der Glaserkuppe ein 3:0, drei aus dem aktuellen Kader waren da schon dabei, Luca Bürger, Andy Trübenbach und Fabian Stenzel. Trübenbach erzielte das 2:0. Das erste Duell beider Teams am 18. Oktober 2009 war gleichzeitig das denkwürdigste. Damals unterlagen die Zipsendorfer in Berlin nach einer 3:1-Führung am Ende mit 3:7.

rei

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | Thüringen Journal | 27. November 2022 | 19:00 Uhr

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