Fußball | Regionalliga Nordhausen beendet Negativserie

Nachholer 25. Spieltag

Wacker Nordhausen hat nach drei Pleiten in Folge und insgesamt fünf Partien ohne Sieg wieder einmal gewonnen. In einem Nachholspiel setzte sich das Team von Heiko Scholz am Dienstag glücklich mit 2:1 gegen den BFC Dynamo durch.

Vor der Pause zeigte Wacker eine sehr gute Vorstellung. Nach der schnellen Führung durch Patrick Brendels Eigentor, Carsten Kammlott hatte ihn zuvor nach einer Balleroberung im Pressing angeschossen (4.), bestimmten die Gastgeber die rassige Partie. Es ging lange munter und schnell nach vorne. Die Thüringer hatten ein Chancenplus.

Carsten Kammlott
Jubel bei Carsten Kammlott (Archivbild) Bildrechte: IMAGO/Karina Hessland

Kammlotts Riecher sorgt für die Entscheidung

Kurz nachdem Oliver Genausch aus Nahdistanz das 2:0 liegen gelassen hatte, glich Philip Schulz aus (50.). Der Berliner schob nach Vorarbeit über links von Otis Breustedt ein. Nun riss der Faden bei den Gastgebern, drei Gelbe Karten innerhalb von nur fünf Minuten waren nur ein Zeichen dafür. Die Berliner bestimmten nun das Geschehen, waren aber allzu oft mit ihrem Latein am Strafraum am Ende. Zehn Minuten vor dem Ende brachten beide Trainer einen frischen Stürmer. Der Mut von Wacker wurde belohnt. Nach einer Kopfballstafette im eigenen Strafraum hatte Mittelstürmer Kammlott den richtigen Riecher, spritzte in eine Rückgabe und knallte die Kugel unter die Latte (83.). Danach vergaben Nordhausen noch vier große Gelegenheiten zur endgültigen Entscheidung. In Gefahr geriet der Erfolg aber nicht mehr. Durch den Erfolg war Wacker jetzt nur noch zwei Punkte Rückstand auf den Tabellendritten Hertha II. Die Scholz-Elf will auf alle Fälle Dritter werden, falls dieser Rang zum Aufstieg berechtigt - falls Chemnitz keine Lizenz für die 3. Liga bekommt.

Oliver Genausch (Nordhausen) gegen Sören Eismann (Jena)
Oliver Genausch (Archivbild) Bildrechte: imago images / Karina Hessland

Das sagten die Trainer

Matthias Maucksch (BFC Dynamo): "Wir sind schlecht ins Spiel gekommen und waren 20 Minuten lang zu pomadig. Danach haben wir uns als Mannschaft präsentiert und waren auf Augenhöhe. Die entscheidenden Pässe waren aber wieder zu ungenau und dann passiert es eben, dass man so einen unglücklichen Gegentreffer fängt. Praktisch haben wir alle drei Tore geschossen heute. Die zweite Halbzeit stimmt mich aber positiv und macht mit dieser mannschaftlichen Leistung Mut für die Zukunft. Nordhausen wünsche ich viel Erfolg, sie haben ja jetzt mit Scholle gute Voraussetzungen dafür."

Heiko Scholz (FSV Wacker 90 Nordhausen):

"Das war heute kein guter Auftritt von uns. Wenn man so früh führt, dann muss auch nachgelegt werden. Stattdessen herrschte Unsicherheit bei uns. In der Pause wurde es in der Kabine dann etwas lauter, aber leider hat auch das nichts genützt. Wir müssen das abhaken und uns regenerieren. Für den Sonntag verspreche ich den Zuschauern wieder eine andere Leistung des Teams."

cke/ols

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 24. April 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 23. April 2019, 21:52 Uhr

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24 Kommentare

25.04.2019 16:00 Flitzpiepe 24

@21 Herr Klemm
Egal wo Sie auch schreiben bzw. es versuchen - lassen Sie es bitte.
1.Haben Sie aus der Ferne von Wacker keinerlei Ahnung.
2. Wissen Sie nicht, dass der Name 'Südharzfront' hier von mehreren Personen missbraucht wird.
3. Bekommt man von Ihrem Schreibstil Augenkrebs. Ein Satz über 7 Zeilen lang und ohne wirkliche Aussage...

25.04.2019 14:37 Neutraler 23

@HUKL
Klasse Beitrag.
So ernst möchte ich auch gern mal schreiben wenn es um Nordhausen und die Südhartzfront geht.
Und richtig, die Beiträge der Südhartzfront sind wohl schon so etwas wie Kulturgut geworden.
Es wäre ein bissl langweilig ohne.

25.04.2019 12:58 Neutraler 22

Bei allem Respekt, aber in Thüringen die Nummer 1 zu sein....
Da fällt mir das Sprichwort mit dem Einäugigen unter den Blinden ein.
Aber okay.
Wenn es sportlich reichen sollte, dann ist der Aufstieg irgendwann verdient.
Aber wann..... ?
Darauf ein Eis !

25.04.2019 12:40 HUKL 21

Wenn der forsche FSV Wacker 90- Präsident und Chef seiner eigenen „Detektei sowie Wach-und Schließgesellschaft“, Kleofas, trotz seiner stets umgebenen geschulten, muskelbepackten Leute sich mit dem allseits bekannten Fahnenträger „Südharzfront“ zusätzlich noch einen persönlichen Begleiter und Werbeträger leistet, den er nach besonderen Feierlichkeiten auch mal selbst in den Morgenstunden des nächsten Tages zu hause abliefert und von ihm in der Fußball-Geschäftsstelle bei heimischen Getränken stets beraten wird, ist das schon für den Verein ein besonderer Glücksfall! Was wäre nur, wenn sich „Südharzfront“ mit seinen inhaltlich so wertvollen journalistischen Beiträgen nicht mehr melden würde? Dann wäre die Stadt Nordhausen in Sachen Fußball praktisch bedeutungslos und vom Erdboden verschwunden!

24.04.2019 21:16 Südharzfront 20

Die ganzen Beiträge hier zeigen doch vor allem eins: Wacker ist in aller Munde, wir sind im Gespräch und man diskutiert unsere organisch wachsende Emtwicklung! Und Neutraler: denk mal an die Zeiten wo ihr Landesliga gespielt habt, vor 600 Trabbistädtern...
Wir gehen unseren erfolgreichen Weg zur Nummer 1 in Thüringen weiter und dann klappts auch mit den Zuschauerzahlen. Unsere feine Fanszene ist sehr aktiv und wartet sehnsüchtig auf höhere Aufgaben.
Darauf einen Eiskorn!

24.04.2019 21:15 Galaxy 19

Was sich hier alles für Experten rumtreiben und ihre geistigen Ergüsse darbieten. Lasst einfach Wacker in Ruhe und kümmert euch um eure Pleitevereine und Wettbewerbsverzerrer. Wacker ist ein kleiner Verein mit einem bald entstehenden schmucken kleinen Stadion. NDH ist ein kleines Städtchen mit entsprechend wenig Zuschauern deswegen ist die unerträgliche Arroganz schlichtweg fehl am Platz. Kleo ist ein Präsident der weiss was er macht und das mit Herzblut.

24.04.2019 18:30 Erzzwerg 18

Also ich wäre dafür das Wacker aufsteigt wenn sich die Möglichkeit bietet , und wäre auf die PKs gespannt welcher Getränkehersteller seine Produkte ......

24.04.2019 15:01 Neutraler 17

Fan Achim du hast natürlich recht. Aber leider zeigt es die Erfahrung, das solche Vereine kaum Fans (also zahlende Zuschauer) mitbringen. Vergleich wenn Großaspach bei uns aufschlägt. Keine Stimmung.
Und Nico Kleofas allein frisst auch nicht alles leer.
Aber natürlich würde ich dann das Erlebnis und die Ängste spüren wenn der Mob aus Nordhausen (wir warten heute noch auf die 500 Mann) bei uns in Eckersbach aufschlägt.
Muffins bring ich dann vom Bäck mit und dann gibt's auch mal was für Erwachsene zum trinken.
Hab gehört der Südhartzfront schmeckt sowas.

24.04.2019 14:25 Neutraler 16

Ja bitte erklären Sie mir den Unterschied zwischen Verbindlichkeit und Zahlungsunfähigkeit.
Am Beispiel eben von Hamburg und Kaiserslautern.
Und bezüglich meines Namens können Sie ruhig spotten.
Wie man sich nennt und was man ist, muss ich Ihnen wirklich den Unterschied erklären, da liegen doch Welten.
Oder sind Sie etwa eine Flitzpiepe. Was bei uns soviel wie ein nicht allzu heller Zeitgenosse bedeutet.
Aber okay.
Sie müssen mal Ihren Frust loswerden. Verstehe ich wenn man Anhänger (einer von wenigen) von Nordhausen ist.
Und wie gesagt, seine Fans kann man nicht kaufen. Die muss man sich erarbeiten.
Ein schier endloser Weg für Ihre Herde.
Ich gönne es den Rußchamsern 10 mal mehr als Nordhausen.
Das sind echte Derbys.

24.04.2019 14:24 Fan Achim 15

Neutraler und Flitzpiepe. Ich lese hier eure Beiträge und muss zugeben, daß ich für Wacker Nordhausen schon ein paar Sympathien habe. Was ist schlimm daran, wenn sie versuchen mit sportlicher Leistung und natürlich auch mit finanziellen Mitteln die 3. Liga zu erreichen? Zuschauerzahlen hin oder her, wenn sie es schaffen sollten wird das auch einen Schub in diesen Bereich geben. Neutraler, sieh es doch mal so, dein FSV und Wacker in einer Liga. Das würde aber auch bedeuten, daß du für das leibliche Wohl von Nico und der Südharzfront bei euren Heimspiel verantwortlich sein müsstes. Und du könntest auch mit der Südharzfront vor Ort fachsimpeln und seine Muffins und Harzer Spezialitäten geniesen.