Auߟenansicht der community4you Arena in Chemnitz.
Außenansicht der community4you Arena in Chemnitz. Bildrechte: IMAGO

Fußball | Regionalliga Weniger Stadionmiete für Chemnitz?

Auߟenansicht der community4you Arena in Chemnitz.
Außenansicht der community4you Arena in Chemnitz. Bildrechte: IMAGO

Nach der Insolvenz von Drittligaabsteiger Chemnitzer FC soll der erst vor zwei Jahren geschlossene Stadion-Pachtvertrag mit der Stadt Chemnitz beendet werden.

Laut der "Freien Presse" (Dienstag, 05.06.2018) könnte der Kontrakt noch im Juni seitens der Stadt gekündigt werden. Der CFC hatte als Pächter der Arena bisher jährlich 180.000 Euro gezahlt. Dazu kamen rund 500.000 Euro jährlich an Betriebskosten.

Reduzierung der Kosten auf 100.000 Euro

In der kommenden Saison in der Regionalliga könnte der CFC das Stadion dann vom neuen Pächter, der kommunalen Immobilientochter GGG, mieten. Die Kosten sollen sich dabei zwischen 4.000 und 6.000 Euro pro Heimspiel bewegen. Dadurch würden sich die finanziellen Belastungen auf 70.000 bis 100.000 Euro reduzieren.

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rho/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR aktuell - das Nachrichtenradio | 05. Juni 2018 | 15:40 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Juni 2018, 10:11 Uhr

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8 Kommentare

06.06.2018 17:26 Reichenbrander 8

@7,GGG-Mieter
zieh doch aus

06.06.2018 10:19 GGG-Mieter 7

Super Frau Oberbürgermeister Ludwig! Sie wohnen sicher nicht in einer GGG-Wohnung, oder?

06.06.2018 07:40 colditzer 6

So hat doch jeder etwas vom Fußball oder der Insolvenz.
Fast jeder Chemnitzer ist in irgendeiner Form dabei.
Ob er will oder nicht.
Gute Einfälle kommen immer aus dem Rathaus.

06.06.2018 07:37 Marcel 5

Vernünftige Lösung.

06.06.2018 07:32 erfurter76 4

Die GGG wird vielleicht weniger gewinn machen ... Es ist üblich die jählichen Schulden aus dem Stadtsäckl zu begleichen oder halt den gewinn für die Stadt einzuschrumpfen und das geht nur bei einem Städtischen Unternehmen. Es wird dann jährlich darum gehen wer es zahlt ... stadtsäckl oder über einnahmen der GGG.Da steht auch nicht eindeutig drin das nun die mieten erhöht werden.

05.06.2018 23:22 AufmerksamerBeobachter 3

Genauer hinschauen sollte man, wie diese Zahlen zu Stande kommen. Nach der Insolvenz wurde bekannt, das jedes Jahr (seit dem Bezug des Stadions) 800.000 Euro Minus aufgelaufen seien. Daher die beiden stützenden Zahlungen: EINS - 1.3 Mio und Erbpachtvorauserstattung der Stadt - 1.2 Mio. Dann kam doch die Insolvenz. Man kann nur hoffen, das die jaehrliche Differenz von etwa 500.000 Euro im Kader/Gehältern gesteckt hat.

Das Ganze zeigt aber auch, im Grunde kann man in der Dritten Liga nicht spielen, mit so einem Mühlstein (Stadion) im Budget. Man hatte wohl gehofft, das Stadion nach etwa zehn Jahren Zweitligazugehörigkeit abbezahlt zu bekommen.

Im Aufsichtsrat der GGG sitzt die Prominenz der Stadtverwaltung Chemnitz. Wird irgendjemand, ob des dreisten Zugriffs auf Mieteinnahmen der Bürger belangt? Hat die OB den Stadionneubau angesichts dieser Risiken unterschrieben? Rücktritt! So kann es nicht weitergehen!!

05.06.2018 19:49 Poltergeist 2

So einen Mist kann auch nur einem aus dem Rathaus einfallen.

05.06.2018 18:57 AufmerksamerBeobachter 1

Klasse eingefädelt. Die städt. GGG hat die Betriebskosten am Hals (500.000/y) und die Stadt nimmt ueber die GGG durch die reduzierte Miete 120.000/y weniger ein. Damit bezahlen die Mieter der GGG die Fixkosten und wenn sie ins Stadion gehen, auch noch die Stadionmiete. Die GGG bezahlt also ab Juli das Stadion ab.

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