Fußball | Regionalliga Nordost ZFC Meuselwitz holt spät glücklichen Punkt

5. Spieltag

Der ZFC Meuselwitz hat die Berliner Woche mit einem schmeichelhaften 1:1 bei Lichtenberg 47 beendet. Ein Handelfmeter drei Minuten vor Schluss rettete das Team von Trainer Koray Gökkurt. Zuvor hatten die Berliner, die den torgefährlicheren Eindruck hinterließen, den vorentscheidenden zweiten Treffer verpasst.

Sport im Osten 2 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Vier Änderungen in der Startelf

Koray Gökkurt wechselte die Startelf wieder ordentlich durch. Fabian Stenzel, Luca Bürger, Ruben Gonzalez und Sebastian Albert blieben draußen. Dafür rückten Ben-Luca Moritz, Amer Kadric, Timo Mauer und René Weinert hinein.

ZFC schwimmt nach gutem Start

Und die Anfangsphase gehörte auch klar den Gästen. In der fünften Minute marschierte Mauer auf links durch, legte quer auf Weinert, dessen Gewaltschuss links neben das Tor ging. Dann kam Berlin besser ins Spiel, immer wieder über Christian Gawe. Zwei Mal musste ein Meuselwitzer im letzten Moment retten. Auf der anderen Seite verzog Mauer haarscharf. Der ZFC verlor aber langsam seine spielerische Linie, Lichtenberg kombinierte sich gut in den Gäste-Strafraum. Philip Einsiedel, Hannes Graf und Marcel Rausch brachten aber den Ball nicht im Kasten unter. Am Ende der Halbzeit fing sich Meuselwitz wieder, verlagerte das Spiel und wäre in der 38. Minute beinahe belohnt worden. Nach schnellem Konter schob Serhat Güler den Ball am Keeper vorbei ans Außennetz.

Mit Stenzel kommt mehr Schwung

Nach dem Wechsel passierte zunächst nicht viel. Der ZFC brachte zwar frische Leute, gefährlicher blieb der Gastgeber. Und der profitierte auch von einigen Patzern des ZFC-Kapitäns Tobias Becker. In der 70. Minute verlor Becker zum wiederholten Mal im Mittelfeld den Ball. Ein Pass auf den startendenden Hannes Graf und diesmal landete der Ball im Netz. Aus 14 Metern ließ der Berliner Guderitz keine Chance. Danach kam mit Fabian Stenzel endlich etwas mehr Ruhe und Zielstrebigkeit in die ZFC-Aktionen. Drei Minuten vor Schluss traf Trübenbach im Strafraum die Hand von Oliver Hofmann. Den fälligen Elfer verwandelte Blaser. In der Nachspielzeit musste Guderitz dann noch einmal retten, als Einsiedel scharf abzog.

Das sagten die Trainer

Koray Gökkurt (Meuselwitz): "Wir haben eine technisch starke Mannschaft erwartet. Wir wussten, dass die uns unter Druck setzen können. Wir kamen gut ins Spiel. Fielen dann in ein Loch. Erfreulicherweise fingen wir uns am Ende wieder. Im zweiten Durchgang wurde es fahriger. Das 1:1 geht in Ordnung, ich denke, es ist leistungsgerecht. Wir nehmen den Punkt gern mit."

Sven Gruel (Co-Trainer Lichtenberg): "Vor dem Spiel hätten wir den Punkt mitgenommen. In der zweiten Halbzeit haben wir ein deutliches Chancenplus, müssen einige Aktionen aber besser zu Ende spielen. Dann haben wir einen unglücklichen Elfer kassiert, es war wohl einer. Trotz der Ausfälle haben wir eine ordentliche Leistung der Mannschaft gesehen. Heute wäre vielleicht mehr drinnen gewesen."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 05. September 2020 | 16:30 Uhr

0 Kommentare