Fußball | Regionalliga Nordost Ziane rettet Lok Leipzig Remis gegen Favoritenschreck Lichtenberg

16. Spieltag

Der 1. FC Lok Leipzig hat sich von Aufsteiger SV Lichtenberg 47 mit 2:2 (1:1) getrennt. Während es die Hausherren in der ersten halben Stunde verpassten, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen, kam Lichtenberg mit zunehmender Spielzeit besser ins Spiel. Angreifer Djamal Ziane bewahrte die Gastgeber vor Schlimmerem.

von Maik Winkler (Leipzig-Probstheida)

Vor 2.820 Zuschauern erwischten die Hausherren den besseren Start. Matthias Steinborn tauchte alleine vor Gäste-Keeper Niklas Wollert auf, traf aber nach gut 60 Sekunden nur den Pfosten.

Lok mit Dampf – Lichtenberg effizient

Zielgenauer agierte Djamal Ziane, der nach einer Ecke aus Nahdistanz den Fuß hinhielt und zum 1:0 traf. In der Folge blieb Lok am Drücker, ohne jedoch nachzulegen. Die Gäste indes glichen mit der ersten Chance des Spiels per Konter durch Sebastian Reiniger aus (17.). Gegen Ende der ersten Hälfte verlor die Partie etwas an Tempo, sodass es mit 1:1 in die Kabinen ging.

Matthias Steinborn, Djamal Ziane und Paul Schinke jubeln
Angreifer Djamal Ziane erwischte einen glänzenden Tag. Bildrechte: imago images / Beautiful Sports

Ziane einmal mehr zur Stelle

Nach dem Wechsel war es erneut Steinborn, der nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn das 2:1 auf dem Fuß hatte, sich jedoch den Ball zu weit vorlegte (46.). Die Gäste benötigten 12 Minuten bis zur ersten Gelegenheit. Die jedoch landete im Netz. Philip Einsiedel traf nach einem Konter aus zehn Metern zum 1:2 (57.).

In der Folge stellte Lok taktisch und personell um. Mit Erfolg. Djamal Ziane belohnte die Offensivbemühungen der Hausherren mit dem 2:2 nach 69 Minuten. Bis zum Ende wählten beide Teams das Motto "Kontrollierte Offensive", ohne sich weitere Großchancen zu erspielen. Es blieb beim 2:2.

Matthias Steinborn 7, Lok beim Kopfball
Lok-Angreifer Matthias Steinborn beim Kopfball im Lichtenberger Strafraum. Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Die Trainerstimmen zum Spiel:

Uwe Lehmann (Lichtenberg): "Es war ein herausragender Rahmen hier für uns. Wir hatten über Loks Stärken wie Standardsituationen gesprochen. Bitter, dass das 0:1 nach einer Ecke fällt. Ich muss meiner Mannschaft danach ein Riesenkompliment machen, wie sie zurückgekommen ist und das Stadion auch auf ruhig gestellt hatte. Lok ist für mich, mit dem was sie gegen und mit dem Ball machen, die beste Mannschaft der Liga."

Wolfgang Wolf (Lok Leipzig): "Wir sind sehr gut ins Spiel reingegangen. Danach mussten wir erheblichen Aufwand betreiben, um ein Tor zu erzielen. Das 1:1 haben wir den Gegner geschenkt. Wir wussten um die Stärken von Lichtenberg, die vor allem über Konter gefährlich sind. Wir haben es heute sehr gut gemacht und haben die Gäste kontrolliert. Das 1:2 fiel wieder aus einem Konter. Danach haben wir umgestellt und sind noch zum 2:2 gekommen. Zum Schluss war es ein offener Schlagabtausch. Wir sind nicht die Gejagten. Wir sind die Jäger."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 23. November 2019 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 23. November 2019, 18:00 Uhr

11 Kommentare

Chili Palmer vor 7 Wochen

Daumen hoch dafür. Der Sache durchaus nicht abträglich wäre dabei, wenn die redaktionellen „Diskussionsleiter“ nicht nur durch aktionistisches Scannen der Beiträge nach belanglosen Signalwörtern sondern vielleicht auch durch Kenntnis der Materie glänzten.

Chili Palmer vor 7 Wochen

Mit Verlaub: Du bist mit riesigem Abstand der letzte, der sich über andere Vereine und deren Ambitionen eine Rübe machen muss, denn wenn jemand sich als Anhänger des Fußballs aus dem Unterholz versteht, sollte man wahrlich ganz andere Sorgen haben. Gleichwohl: Eure Zeit ist vorbei.

Profi vor 7 Wochen

Glaub mir, so schlecht wie Chemie kann es uns gar nicht gehen.
Wenn ihr nächstes Jahr wieder Oberliga spielt, redet kein Mensch mehr von euch.
Warum besuchst Du nicht Deine chemischen Freunde im Zentralstadion?