Jubel bei der Leipziger Mannschaft Aivis Jurdz, Maximilian Janke, Patrick Wiesmach Larsen, Andreas Roejwski, Marc Esche, Milos Putera, Rene Villadsen.
Jubel bei der Leipziger Mannschaft Aivis Jurdz, Maximilian Janke, Patrick Wiesmach Larsen, Andreas Roejwski, Marc Esche, Milos Putera, Rene Villadsen nach dem Heimsieg über Ludwigshafen. Bildrechte: Dirk Hofmeister

Handball | 1. Bundesliga Leipzig bezwingt Schlusslicht nach Steigerung

Der SC DHfK Leipzig ist so gut wie gerettet. Durch einen am Ende deutlichen Erfolg über Schlusslicht Ludwigshafen haben die Grün-Weißen sechs Spieltage vor Schluss zwölf Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge.

Jubel bei der Leipziger Mannschaft Aivis Jurdz, Maximilian Janke, Patrick Wiesmach Larsen, Andreas Roejwski, Marc Esche, Milos Putera, Rene Villadsen.
Jubel bei der Leipziger Mannschaft Aivis Jurdz, Maximilian Janke, Patrick Wiesmach Larsen, Andreas Roejwski, Marc Esche, Milos Putera, Rene Villadsen nach dem Heimsieg über Ludwigshafen. Bildrechte: Dirk Hofmeister

Mit einem 28:22-Sieg über Ludwigshafen hat der SC DHfK Leipzig sein Punktepolster in der Handball-Bundesliga auf 20 Zähler hochgeschraubt. Damit ist der Klassenerhalt so gut wie perfekt.

Gäste mit bärenstarker erster Hälfte

Die Leipziger agierten ihrerseits zu zaghaft und ohne die nötige Durchschlagskraft im Angriff, während die Gäste ihre Chancen konseqent nutzten. Leipzig erwischte keinen guten Start gegen kämpferisch eingestellte Gäste,  die jeweils mit zwei bis drei Toren Vorsprung das Geschehen diktierten. Nach 30 Minuten leuchtete ein 11:14 auf der Anzeigetafel.

Wahnsinns-Abwehr bringt Leipzig auf Siegerstraße

Torwurf Lukas Binder gegen Matej Asanin
Lukas Binder setzte Sekunden vor Schluss mit den 28:22 den Schlusspunkt. Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Ludwigshafen kämpfte zwar verbissen darum, mit einem Auswärtssieg bis auf zwei Zähler an das rettende Ufer heranzuklettern. Gegen defensiv nun besser eingestellte Sachsen leisteten sich die Gäste jedoch zu viele Zeitstrafen und technische Fehler. Für die Entscheidung sorgten die Hausherren wenige Minuten vor Schluss, als sie sich mit einer 5:0-Serie von 22:21 auf 27:21 absetzen konnten. Für den Schlusspunkt zum 28:22 sorgte Binder.   

Das sagten die Trainer

Benjamin Matschke (Ludwigshafen): "Wir haben zu viele Zeitstrafen kassiert und zu viele technische Fehler gemacht – vor allem nach der Pause. Wir werden nächste Woche wieder alles geben. Für den Klassenerhalt müsste bei uns alles passen."

Andé Haber: "Das war ein hartes Stück Arbeit. Ludwigshafen spielte mit einer enormen Emotionalität. Wir hatten Probleme mit der 5:1-Abwehr von Ludwigshafen. Für uns war es gut, dass der Rückstand zur Pause nicht allzu groß war. Die Halle hat heute richtig geholfen. Ich kann nur jeden einladen, beim nächsten Heimspiel wieder dabei zu sein."    

                 

maw

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 25. April 2019 | 21:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 21. April 2019, 18:05 Uhr

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1 Kommentar

26.04.2019 20:51 Hand 1

Leider eine schlechte Saison für die DHFK. Anstatt sich an den Spielen mit dem SCM zu ergötzen, sollte man endlich die Jugendarbeit zur Chefsache machen.

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