Handball | Bundesliga Angst vor Corona: Spiel des Thüringer HC verschoben

Viele Spielerinnen des Thüringer HC sind diese Woche mit ihren Nationalteams unterwegs. Dadurch steigt auch die Gefahr einer Corona-Ansteckung. Der THC reagierte und trägt sein Spiel gegen Neckarsulm später aus.

Team Thüringer HC in der Auszeit
Bildrechte: imago images/Christian Heilwagen

Die Handballerinnen des Thüringer HC haben das Bundesliga-Spiel gegen die Neckarsulmer SU vom kommenden Samstag auf den 28. April verschoben. Grund ist die Angst vor Corona-Infektionen durch die Nationalspielerinnen.

Nationalspielerinnen im Einsatz

"Wir hatten nach dem letzten Lehrgang der Nationalmannschaft einige positive Fälle, die dann in die Klubmannschaften getragen wurden. Das wollten wir diesmal umgehen", erklärte THC-Coach Herbert Müller. Allein bei den Thüringerinnen sind bis auf zwei Spielerinnen alle weiteren mit den Nationalteams unterwegs. Dort stehen die Rückspiele der WM-Qualifikation auf dem Programm. Deutschland trifft dabei am Dienstagabend auf Portugal. "Diese Spielerinnen kommen dann morgen zurück, andere erst am Donnerstag“, so Müller. Dann wird es auch eine weitere Testreihe geben.

Vier Spiele an zehn Tagen

Auf den THC kommt ein straffes Programm zu. Nach der Partie am 28. April gegen Neckarsulm geht es am 1. Mai zum mitteldeutschen Duell bei Halle-Neustadt und fünf Tage später zum Spitzenreiter Borussia Dortmund.  Danach steigt am 8. Mai das Auswärtsspiel bei der HSG Bensheim/Auerbach. Vier Spiele in zehn Tagen, wenn es keine positiven Fälle gibt.

rei

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Thüringen Journal | 29. April 2021 | 19:00 Uhr

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