Handball | Bundesliga Thüringer HC überrascht den Tabellenzweiten Bietigheim

17. Spieltag

Zuletzt war sein Team "nicht vom Erfolg verwöhnt" gewesen, wie es THC-Trainer Müller ausdrückte. Umso mehr freute er sich über den Überraschungserfolg am Mittwoch gegen Bietigheim.

Thüringer HC
Der Jubel des Thüringer HC nach dem Erfolg über Bietigheim Bildrechte: IMAGO / Christian Heilwagen

Den Handballerinnen des Thüringer HC ist in der Bundesliga ein Überraschungssieg geglückt. Gegen den Tabellenzweiten SG BBM Bietigheim, der nach einer coronabedingten Zwangspause allerdings noch auf drei Leistungsträgerinnen verzichten musste, setzte sich das Team von Trainer Herbert Müller am Mittwochabend in heimischer Halle mit 33:30 (17:16) durch. Zur besten Werferin der Thüringerinnen avancierte Emma Ekenman Fernis mit acht Toren. Für die Gäste traf Nationalspielerin Kim Naidzinavicius zwölfmal. Trotz des Erfolgs rangiert der THC mit 21:13 Punkten unverändert auf Platz sechs.

Beide Teams begannen offensiv furios, nach zehn Minuten standen insgesamt bereits 14 Tore zu Buche (8:6). Auch im weiteren Verlauf behaupteten die Thüringerinnen eine knappe Führung, ohne sich jedoch entscheidend absetzen zu können. Eineinhalb Minuten vor Schluss verkürzte Bietigheim noch einmal auf 30:31, doch dann räumten Marketa Jerabkova und Beate Scheffknecht mit ihren Treffern die letzten Zweifel am Sieg aus.

Trainer Müller: Haben so ein enges Spiel gebraucht

THC-Trainer Herbert Müller sagte: "Wir waren in den letzten Wochen nicht vom Erfolg verwöhnt, von daher war es schön, dass wir in diesem engen Spiel die Nerven bewahrt haben. Wir haben so ein enges Spiel gebraucht, um einmal die Handbremse zu lösen. Ich bin froh und glücklich, wie meine Mädels heute gefightet haben."

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dpa

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | THÜRINGENJOURNAL | 04. Februar 2021 | 19:00 Uhr

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