Handball | Bundesliga Kein Befreiungsschlag für DHfK Leipzig

Es war ein echtes Kellerduell zweier verunsicherter Mannschaften. DHfK Leipzig erwischte einen Katastrophenstart, kam dann gegen Göppingen stark zurück und stand am Ende doch wieder mit leeren Händen da.

Milos Putera (SC DHfK enttäuscht) enttäuscht
Milos Putera (SC DHfK enttäuscht) ist enttäuscht. Leipzig kann auch das Abstiegsduell gegen Göppingen nicht gewinnen. Bildrechte: IMAGO / Jan Huebner

Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben den Befreiungsschlag verpasst. Im Kellerduell der Bundesliga kassierte das Team von Trainer Milos Putera gegen FA Göppingen eine 25:26-Niederlage. Mit 4:16-Punkten bleiben die Sachsen damit auf dem drittletzten Platz kleben. Vor 3520 Zuschauern zeichnete sich Sime Ivic mit sechs Toren als bester Werfer des SC DHfK aus. "Schlechter kann man nicht starten. Das war das Horror-Szenario. Wir haben zu viele leichte technische Fehler gemacht. Dann haben wir uns emotional reingekämpft. Am Ende waren es viele Kleinigkeiten, die gefehlt haben", sagte Leipzigs Coach Milos Putera. bei "Magenta Sport".

Leipzig verschläft Viertelstunde komplett

Göppingen rangierte vor der Partie nur einen Punkt vor dem SC DHfK Leipzig. Das Team von Milos Putera hatte sich nach zuletzt drei Niederlagen (Liga und Pokal) viel vorgenommen, wollten den durchaus willigen Fans endlich wieder zwei Punkte schenken. Doch die Anfangsviertelstunde war schlichtweg eine Katastrophe. Nichts gelang, es dauerte mehr als sechs Minuten, bevor überhaupt ein Tor gelang. Göppingen machte dagegen ganz einfache Tore. Nach 16 Minuten stand es ernüchternd 4:12. Dann, nach dem zweiten Timeout der Sachsen stand die Defensive um den starken Keeper Kristian Saeveraas besser und vorn ging auch endlich mal was rein. So kämpfte sich Leipzig bis zur Pause auf drei Tore heran (12:15). Die Gäste mussten allerdings Mitte der ersten Halbzeit auch auf ihren besten Werfer Marcel Schiller verletzungsbedingt verzichten.

DHfK schnuppert am Sieg und verliert dennoch

Nach dem Wechsel knüpfte Leipzig an die Leistung von vor der Pause an und kam weiter heran. Saeveraas parierte und nach 38 Minuten war beim 18:18 tatsächlich der erste Ausgleich geschafft. Und die Gastgeber gingen danach sogar zwei Mal in Führung. Dann aber wurde es hektischer, viele Fehler bestimmten die Partie, beide Teams hatten viel zu verlieren. Weniger Fehler und etwas mehr Glück hatte Göppingen, dass am Ende nicht unverdient knapp die Nase vorn hatte.

rei

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