Handball | 2. Bundesliga Aue verliert Abstiegsduell – Klarer Auswärtserfolg für Eisenach

33. Spieltag

Licht und Schatten am 33. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga: Während Eisenach im Duell der Ex-Bundesligisten Ludwigshafen keine Chance ließ, kassierte der EHV Aue eine bittere Heimpleite in einem Abstiegsduell.

Torwurf von Dennis Weit (Großwallstadt) , links Adrian Kammlodt (Aue) , rechts Kevin Roch (Aue) und Povilas Babarskas (Großwallstadt)
Der EHV Aue hatte dem ehemaligen Deutschen Meister nicht viel entgegenzusetzen. Bildrechte: Frank Kruczynski

In der 2. Handball-Bundesliga sieht es für den EHV Aue langsam richtig düster aus. Auch der neue Trainer Stephan Just hat für keine Initialzündung beim Schlusslicht sorgen können und auch sein erstes Heimspiel verloren. Deutlich besser die Stimmung beim ThSV Eisenach, die sich deutlich bei den Eulen in Ludwigshafen durchsetzen konnten.

HB Aue 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Aue verliert Abstiegsduell gegen Großwallstadt klar

Schlusslicht EHV Aue hat das selbst ernannte "Vier-Punkte-Spiel" im Kampf um den Klassenerhalt gegen den Drittletzten TV Großwallstadt klar mit 19:27 verloren. Die Gastgeber lagen von Beginn an im Hintertreffen und konnten nur in einer kurzen Phase vor der Pause von einem Sieg träumen.

Im ersten Heimspiel des neuen Trainers Stephan Just, der die Nachfolge des zurückgetretenen Kirsten Weber angetreten hatte, gerieten die Gastgeber bereits nach einer Viertelstunde mit 4:8 deutlich ins Hintertreffen. Ein Zwischenspurt brachte den Anschluss und neue Hoffnung (7:8), in die Kabine ging es mit einem 10:12. Sportchef Stephan Swat hoffte auf "mehr Feuer" bei seinem Team nach der Pause. Doch das blieb aus. Aue kam einfach nicht auf Touren, die nervliche Anspannung äußerte sich bei Kreisläufer Bengt Bornhorn in einem Fußtritt, er sah Rot und zudem auch noch die blaue Karte (42.) - eine längere Sperre droht nun. Beim 12:20 war die Begegnung bereits früh vorentschieden (45.). Zwölf Tore in 45 Minuten sind im Handball ohnehin viel zu wenig. Immerhin kamen am Ende noch ein paar Treffer hinzu.

Fünf Spiele bleiben Aue noch Zeit, drei Teams zu überholen. Auf dem ersten Nichtabstiegsplatz steht nun Gegner Großwallstadt mit vier Zählern Vorsprung. Allerdings hat die Konkurrenz wie Emsdetten und Dormagen auf den Plätzen dazwischen auch noch drei Partien weniger als der EHV.

Kantersieg für ThSV Eisenach in Ludwigshafen

Der ThSV Eisenach hat die Eulen aus Ludwigshafen am 33. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga klar mit 27:16 (13:9) geschlagen. Die Thüringer dominierten die Partie ab der zweiten Halbzeit nach Belieben. Für die Eisenacher war es bereits der vierte Sieg in Serie.

Eisenach erwischte nicht den besten Start in die Partie und lief so nach nur drei Minuten einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Bis zur 15. Minute dauerte es schließlich ehe der ThSV erstmals die Führung übernahm. Fynn Hangstein verwandelte zum 5:4. Die Thüringer gaben nun den Ton an und konnten die Führung bis zur Halbzeitsirene auf vier Tore ausbauen. Mit einer verdienten 13:9-Führung ging es aus Eisenacher Sicht in die Pause.

Fynn Hangstein (ThSV Eisenach, 10) jubelt
Mit acht Toren bester Werfer der Partie: Fynn Hangstein (ThSV Eisenach) Bildrechte: IMAGO / Eibner

Dominante zweite Halbzeit

Der ThSV machte in der zweiten Halbzeit dort weiter, wo er vor der Pause aufgehört hatte. Die Mannschaft von Mischa Kaufmann trat nun völlig dominant auf und spielte die Eulen an die Wand. Von den Gästen kam nun nahezu nichts mehr. Lediglich sieben Tore gelangen den Ludwigshafenern im gesamten zweiten Durchgang. Eisenach spielte währenddessen munter weiter und baute die Führung bis zum Ende der Partie auf elf Tore aus. Am Ende entschied der ThSV die Partie klar mit 27:16 für sich.

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red

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 04. Mai 2022 | 21:45 Uhr

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