Handball | Bundesliga SCM brilliert auch im Top-Spiel bei den Füchsen Berlin

11. Spieltag

Der SC Magdeburg hat mit einer eindrucksvollen Vorstellung beim Tabellenzweiten Füchse Berlin endgültig seine Anwartschaft auf den Deutschen Meistertitel in der Handball-Bundesliga angemeldet.

Füchse Berlin - SC Magdeburg 1 min
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Sa 13.11.2021 20:42Uhr 01:28 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-fuechse-berlin-sc-magdeburg-handball-bundesliga-100.html

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Spitzenreiter SC Magdeburg hat das nächste Zeichen der Stärke in der Handball-Bundesliga gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert gewann am Samstagabend vor 7.200 Zuschauern bei den Füchsen Berlin mit 33:29 (19:14).

Nun fünf Zähler vor dem Zweiten

Nach dem elften Sieg im elften Liga-Spiel hat der SCM mit 22:0 Punkten nun schon fünf Zähler Vorsprung auf das Team aus der Hauptstadt (17:5). "Wenn man dort gewinnt, kommt man für mehr infrage", hatte SCM-Trainer Bennet Wiegert vor dem Spiel im MDR gesagt. Die letzte Meisterschaft holte Magdeburg im Jahr 2001. Insgesamt war es im 18. Pflichtspiel der Saison der 18. Erfolg des neuen Klub-Weltmeisters. Die letzte Niederlage gab es am letzten Spieltag der vergangenen Saison bei Pokalsieger TBV Lemgo.

Omar Ingi Magnusson
Magdeburgs Top-Torschütze Omar Ingi Magnusson Bildrechte: imago images/Eibner

SCM-Trainer Wiegert: "Richtig gut von der 1. Minute an"

"Das war so nicht zu erwarten. Ich kann meiner Mannschaft nur ein Kompliment machen, weil sie das von der ersten Minute an richtig gut gelöst hat", sagte SCM-Trainer Bennet Wiegert in der ARD: "Es ist ein gutes Gefühl gerade, aber es steckt auch richtig harte Arbeit dahinter." Der langzeitverletzte Füchse-Kapitän Paul Drux meinte: "Man muss fair sein und Magdeburg gratulieren, sie waren das bessere Team. Man kann unserer Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen, aber es waren einfach zu viele einfache Fehler." Bundestrainer Alfred Gislason meinte: "Magdeburg spielt sehr clever, spielt seine Stärken aus und lässt sich einfach nicht aus der Ruhe bringen. Sie haben ihre taktische Linie durchgezogen. Sie haben sehr guten Handball und sehr schlau gespielt."

Jubel nach Spielende Bennet Wiegert SC Magdeburg Trainer
Jubel nach Schlusspfiff bei SCM-Coach Bennet Wiegert Bildrechte: imago images/Jan Huebner

Zeitweise zehn Tore Vorsprung für den SCM

Omar Ingi Magnusson war in der ausverkauften Schmeling-Halle mit neun Toren bester Werfer der Magdeburger, besonders in der Anfangsphase war der Isländer kaum zu stoppen. Für die Füchse Lasse Andersson war siebenmal erfolgreich. Magdeburg kam gut ins Spiel, lag nach fünf Minuten mit 5:2 in Führung. Die Berliner, die ohne ihre verletzten deutschen Nationalspieler Paul Drux und Fabian Wiede sowie den spanischen Abwehrspezialisten Viran Morros antraten, taten sich dagegen sehr schwer. Erst Mitte der ersten Halbzeit war beim 8:10 der Kontakt wieder hergestellt. Dann aber verschliefen die Gastgeber den Auftakt zur zweiten Halbzeit total. Magdeburg zog auf 23:16 (39.) davon. Die Füchse versuchten viel, doch nichts gelang. Als SCM-Kreisläufer Magnus Saugstrup beim 27:17 (44.) die erste Zehn-Tore-Führung der Gäste erzielte, war die Vorentscheidung gefallen. Bitter für die Berliner: Nils Lichtlein verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung am rechten Sprunggelenk.

Torhüter Jannick Green Krejberg SC Magdeburg, Lukas Mertens SC Magdeburg, Nils Lichtlein Füchse Berlin, Christian O Sullivan SC Magdeburg
Torwart Jannick Green und Lukas Mertens gegen den Berliner Nils Lichtlein (v. li.) Bildrechte: imago images/Matthias Koch

dpa/sid/cke

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 14. November 2021 | 19:30 Uhr

9 Kommentare

Gerald vor 9 Wochen

Glückwunsch nach Magdeburg! Was ich ein bisschen schade finde, daß gefühlt kaum noch ein heimischer Nachwuchsspieler den Sprung in die erste Mannschaft schafft!

Meiner Meinung nach... vor 9 Wochen

Wenn es anders ausgegangen wäre... die super fairen Reude F. ! Das Trommeln! Der arrogante Herr K. ! Verabscheue ruhig! Potenziere auf 10 und Sie kommen auf mein Verabscheuungsniveau! Freue mich auf das Rückspiel!

Gohlis vor 9 Wochen

Herzlichen Glückwunsch an den SC Magdeburg. Unabhängig vom Ergebnis spielen sie auch einfach den schönsten, attraktivsten Handball. Ich wünsche dem Team, dass es das endlich mal durchzieht und sich am Ende belohnt. Ein Wermutstropfen war der unsportliche Hallensprecher mit seiner Hetze (Leute, das ist Handball und kein Krieg!!!), noch dazu völlig grundlos.