Herbert Müller
THC-Trainer Herbert Müller. Bildrechte: imago/Gerhard König

Handball | Champions League Thüringer HC verliert auch in Györ und braucht ein Wunder

Der Thüringer HC hat in der Champions League die nächste Niederlage kassiert. Beim ungarischen Vertreter Györ ETO KC unterlag das Team von Trainer Herbert Müller nach guter Leistung aber knapper als gedacht mit 28:31 (15:19). Der THC braucht nun ein Wunder, um noch in die Hauptrunde einzuziehen.

Herbert Müller
THC-Trainer Herbert Müller. Bildrechte: imago/Gerhard König

THC zunächst auf Augenhöhe

Bereits in der ersten Halbzeit gestalteten die Gäste aus Thüringen die Partie beim ungarischen Favoriten überraschend ausgeglichen. Zwar ging Györ in Führung und baute den Vorsprung zunächst weiter aus (6:2, 8:4). Doch anschließend kam der THC besser ins Spiel, verkürzte den Rückstand und egalisierte zum 12:12. Zu aller Überraschung gelang Alicia Stolle sogar das 13:12. Dann schlugen die Ungarinnen aber zurück und drehten die Partie bis zur Halbzeitpause wieder (19:15).

Györ setzt sich knapp durch

Auch die zweite Hälfte, die der THC in Unterzahl begann, sorgte zunächst für verwunderte Gesichter. Die Gäste kamen wieder heran und glichen zum 20:20 aus. Anschließend entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bis zum 26:26 war das Spiel völlig offen. Letztlich setzten sich die Gastgeberinnen knapp durch. Nationalspielerin Stolle war mit acht Toren beste Werferin bei den Thüringerinnen. Kapitänin Iveta Luzumova steuerte sieben Treffer und drei Assists bei.

THC braucht zwei Siege

In den letzten beiden Spielen gegen Krim Ljubljana und Podravka Vegeta braucht der THC nun auf jeden Fall zwei Siege und muss darauf hoffen, dass Podravka Vegeta beide Spiele gegen Ljubljana und Györ verliert, um noch in die Hauptrunde einzuziehen.

mze

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 05. November 2018 | 20:40 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. November 2018, 21:01 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.