Handball | 2. Bundesliga HC Elbflorenz und EHV Aue siegen in der Ferne, Heimsieg für Eisenach

34. Spieltag

Der HC Elbflorenz hat seine kleine Sieges-Serie ausgebaut und beim heimstarken TuS Ferndorf gewonnen. Dabei konnten die Sachsen von Anfang an das gefürchtete Tempo-Spiel der Hausherren unterbinden. Auch der EHV Aue durfte in der Ferne jubeln und setzte ein immens wichtiges Lebenszeichen im Abstiegskampf. Der ThSV Eisenach feierte unterdessen den sechsten Sieg in Serie.

Julius Dierberg
Bildrechte: IMAGO/Hentschel

HC Elbflorenz baut Sieges-Serie in Ferndorf aus

Der HC Elbflorenz hat seine kleine Siegesserie ausgebaut und beim TuS Ferndorf den dritten Saisonsieg in Folge eingetütet. Mit 25:23 (12:8) gewann das Göde-Team in Nordrhein-Westfalen.

In der Sporthalle Stahlerwiese bekam HC Elbflorenz gleich mal die Heimstärke der Gastgeber zu spüren (neun aus zwölf der letzten Heimpunkte) und geriet mit 0:2 in Rückstand. Doch das Team von Rico Göde hielt klasse dagegen und ging mit 7:3 in Führung. Vor allem Angreifer Arseniy Buschmann konnte anfangs vor dem gegnerischen Kasten überzeugen und traf bereits drei Mal nach zeh Minuten. Dazu gelang es den Dresdnern, das gefährliche Tempo-Spiel der Nordrhein-Westfalen fast komplett zu unterbinden. Eine Spielformel, die bis zum Spielende funktionierte. Das Göde-Team hielt den Vorsprung konstant und konnte sich am Ende über den 16. Saison-Sieg freuen.

Schlussjubel Dresden
Dritter Sieg in Folge, beim HC Elblflorenz läuft es prächtig in letzter Zeit (Archiv). Bildrechte: IMAGO/Hentschel

EHV Aue sendet Lebenszeichen im Abstiegskampf

Der EHV Aue hat einen immens wichtigen Sieg im Abstiegskampf der 2. Handball-Bundesliga gelandet und mit 32:29 (15:14) gegen Eintracht Hagen gewonnen. Damit beendete das Team von Stephan Just eine sehr lange Sieglos-Serie und setzte nebenbei noch ein dickes Ausrufezeichen.

Der Tabellenletzte EHV Aue zeigte beim Tabellen-Achten Eintracht Hagen von Anfang an eine kämpferisch starke Leistung und hatte im eigenen Offensivspiel einige Lichtblicke zu bieten. Vor allem Maximilian Lux konnte immer wieder Löcher in die ansonsten kompakte Abwehr der Hausherren reißen und erzielte alleine im ersten Abschnitt vier Treffer. Danach entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, den der EHV mit einem Treffer in Führung in die Halbzeit brachte (15:14).

Auch der zweite Abschnitt blieb ein hoch spannender Handball-Krimi. Das Team von Stephan Just agierte am Samstagabend immer auf Augenhöhe und hatte am Ende vielleicht das Quäntchen mehr Aggressivität auf der Platte. Nach zehn sieglosen Partien, konnte der EHV endlich mal wieder jubeln.

Stephan Just (Magdeburg, Trainer) gestikuliert.
EHV-Trainer Stephan Just konnte Samstag-Abend mit der Vorstellung seiner Spieler zufrieden sein. Bildrechte: IMAGO / Jan Huebner

Eisenach feiert Heimsieg gegen HSG Nordhorn-Lingen

Der ThSV Eisenach hat sich am 34. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga souverän mit 26:24 (12:8) gegen die HSG Nordhorn-Lingen durchgesetzt. Eisenach gab die Führung dabei über die gesamte Spielzeit nicht einmal ab. Für die Thüringer war es inzwischen der sechste Sieg in Serie.

Eisenach übernahm mit Spielbeginn die Kontrolle und konnte sich nach neun Minuten erstmals mit vier Toren absetzen. Fynn Hangstein erzielte das 6:2. Die HSG zeigte sich in der Folge bemüht, konnte dem ThSV im ersten Durchgang jedoch nie ernsthaft gefährlich werden. Im Gegenteil: zum Ende der Halbzeit zogen die Eisenacher zwischenzeitlich mit fünf Treffern davon. Mit einer verdienten 12:8-Führung ging es für Eisenach in die Pause.

Fynn Hangstein, Georg Poehle, Dominik Kalafut
Gegen die HSG Nordhorn-Lingen feierte Eisenach den inzwischen sechsten Sieg in Serie. Bildrechte: IMAGO/Christian Heilwagen

Die HSG stabilisierte sich nach der Pause und kämpfte sich so Stück für Stück ran. In der 43. Minute gelang so schließlich der Ausgleich. Sander Visser traf zum 15:15. Der Treffer zeigte Wirkung bei den Eisenachern, die nun erneut einen Gang hochschalteten und den Vorsprung bis zur 56. Minute auf fünf Tore ausbauen konnten (24:19). Von diesem Rückstand konnte sich Nordhorn-Lingen nicht mehr erholen. Am Ende gewann Eisenach mit 26:24.

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 15. Mai 2022 | 13:00 Uhr

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