Handball | Bundesliga SC DHfK gibt gegen Lemgo Sieg aus der Hand

9. Spieltag

Die Handballer des SC DHfK Leipzig sind nach der Zwangspause mit einem Unentschieden in den Bundesliga-Alltag zurückgekehrt. Nach mehreren Coronafällen und dreieinhalb Wochen ohne Pflichtspiel vergaben die Leipziger am Sonntag beim 32:32 (15:17) allerdings einen Heimsieg gegen den TBV Lemgo, da die Gastgeber vier Minuten vor Schluss einen Drei-Tore-Vorsprung versemmelten.

Die fehlende Matchpraxis merkte man den Sachsen vor allem zu Beginn der Partie an. Dabei gerieten die Gastgeber schnell mit vier Toren in Rückstand (4:8/12. Minute). Leipzig leistete sich auch danach immer wieder technische Fehler und Ballverluste. Lemgo bestrafte dies mit weiteren Treffern. In der 21. Minute lag der TBV erstmals mit sechs Toren in Front (14:8). Bis zum Ende der Halbzeit fing sich das Team von Andre Haber und konnte den Rückstand zum Pausenpfiff auf 15:17 verkürzen.

Philipp WEBER 20, SC DHfK Leipzig gegen Andrej KOGUT 5, Lemgo Lippe/ links und Bobby SCHAGEN 14, Lemgo Lippe
Philipp Weber (20, SC DHfK Leipzig) gegen die Lemgoer Andrej Kogut (5, Lemgo Lippe/links und Bobby Schagen 14. Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Leipzig dreht Spiel und schwächelt im Schlussspurt

Nach der Pause drehte Leipzig weiter auf. Milos Putera, der bei den Leipzigern normalerweise als Torwarttrainer und Co-Trainer Habers fungiert und wegen des Fehlens von Kristian Saeveraas in den Kader gerückt war, zeigte dabei eine bärenstarke Leistung. Der 38-Jährige initiierte mit seinen Paraden die Leipziger Aufholjagd. Maciej Gebala brachte den SC DHfK mit seinem Treffer zum 22:21 (40. Minute) erstmals in Führung. In einem offenen Schlagabtausch setzten sich die Gastgeber auf 32:29 ab, ehe Lemgo doch noch der Ausgleich gelang. In der Schlusssekunde traf Philipp Weber für Leipzig nur den Pfosten. Bester DHfK-Werfer war Rechtsaußen Patrick Wiesmach mit acht Treffern.

red/dpa

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