Handball | Bundesliga Leipziger Handballer wieder in der Spur

12. Spieltag

Bei den Bundesliga-Handballern des SC DHfK Leipzig wechseln sich Höhen und Tiefen derzeit in kurzer Folge ab. Gegen die HSG Wetzlar präsentierte sich die Mannschaft von Trainer André Haber am Donnerstagabend wieder von ihrer besten Seite und betrieb mit einem 32:28 (17:12)-Heimsieg Wiedergutmachung für die heftige 22:30-Niederlage am vergangenen Samstag in Erlangen.

SC DHfK Leipzig - HSG Wetzlar
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Entscheidend für den zweiten Heimsieg in Folge und insgesamt fünften Erfolg im elften Saisonspiel war ein furioser Zwischenspurt in der ersten Halbzeit, als die Leipziger einen 8:9-Rückstand in eine 17:10-Führung verwandelten. In der zweiten Hälfte bauten die Sachsen ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf acht Tore aus (28:20/48. Minute). Mit einigen Nachlässigkeiten in der Schlussphase erlaubten sie den Gästen allerdings noch ein wenig Ergebniskosmetik, die kurz vor dem Ende auf zwei Treffer dran waren (28:30).

Handball SC DHfK - HSG Wetzlar 1 min
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Die Handballer vom SC DHfK haben wieder in die Erfolgsspur gefunden. Nach der Pleite gegen Erlangen feierten die Grün-Weißen am Donnerstag einen ungefährdeten Heimsieg gegen Wetzlar.

Do 10.12.2020 21:37Uhr 01:03 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-sc-dhfk-gelingt-wiedergutmachung-100.html

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Bester Werfer der Leipziger war Nationalspieler Philipp Weber mit sieben Toren. In der Tabelle zog der SC DHfK mit nunmehr 13:9 Punkten an Wetzlar (12:12) vorbei.

André Haber (Chef-Trainer SC DHfK Leipzig): "Am Anfang war Wetzlar stärker, das kann man schon so sagen. Und Joel hält uns in dieser Phase sehr stark im Spiel. Er hatte schon nach einer Viertelstunde sechs oder sieben Paraden, das ist schon außergewöhnlich und gibt uns natürlich viel Kraft. Dann haben wir auch ein bisschen besser verteidigt und man hat uns im Angriff angemerkt, dass diese Erlangen-Niederlage nachgeglüht hat. Ich war über 60 Minuten sehr zufrieden mit unserem Tempospiel und damit, dass wir uns im Angriffsspiel gesteigert haben. Wir haben bessere Lösungen gefunden und sind mutiger geworden, gerade was den Wurf anbelangt. Es war schade, dass wir den Abstand mit 17:10 nicht mit in die Halbzeit bringen und dass wir aus dieser Phase mit Zeitstrafen rausgehen. Die zweite Halbzeit starten wir in doppelter Unterzahl, damit haben wir Wetzlar die Tür wieder ein wenig geöffnet. Ich bin aber damit unzufrieden, dass wir bei acht Toren plus mental aus dem Spiel gekommen sind. Sonst passiert es nicht, dass wir in Überzahl dreimal den Ball abgeben. Ich glaub, das Spiel heute hat wieder gezeigt, wieviel Power in unserer Mannschaft steckt. Wir haben es leider noch nicht über 60 Minuten gezeigt, aber ich bin sehr froh, dass wir heute gewonnen haben."

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red/dpa

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 11. Dezember 2020 | 17:45 Uhr

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