Handball | Bundesliga SC Magdeburg macht kurzen Prozess mit Nordhorn-Lingen

14. Spieltag

Der SC Magdeburg eilt in der Handball-Bundesliga weiter von Erfolg zu Erfolg. Das Team von Bennet Wiegert hatte am Samstag gegen die HSG Nordhorn-Lingen nur in der ersten Halbzeit zu kämpfen, drehte dann aber auf und feierte einen überzeugenden 28:20 (12:9)-Sieg.

Christian O Sullivan von Magdeburg erzielt ein Tor
Christian O'Sullivan durfte mit dem SC Magdeburg den nächsten Erfolg bejubeln. Bildrechte: imago images/Jan Huebner

Magdeburg startete nach den drei jüngsten Erfolgserlebnissen mit ordentlich Selbstvertrauen. Nordhorn erwies sich zu Beginn jedoch als die erwartet schwere Aufgabe und bot dem Favoriten in der ersten Halbzeit gut Paroli.

SCM nutzt Überzahl vor der Pause aus

Vor allem Philipp Vorlicek und Luca de Boer stachen immer wieder mit erfolgreich vorgetragenen Angriffen über die Flügel heraus und brachten die Niedersachsen in den ersten Minuten mehrere Male in Front. Erst in der elften Minute konnte der SCM die erste Führung durch Marko Bezjak verbuchen (6:5.). Bis zur Halbzeitsirene war es ein Spiel auf Augenhöhe. Dabei ragte vor allem Magdeburgs Torwart Jannick Green mit 10 (!) gehalten Würfen heraus. Kurz vor dem Pausengang nutzte der SCM eine Überzahlsituation eiskalt aus und schoss sich durch die Treffer von Moritz Preuss und Christian O'Sullivan einen Drei-Tore-Vorsprung heraus (12:9.).

v.l.: Zeljko Musa (SCM, 2), Alexander Terwolbeck (Nordhorn, 18), Christoph Steinert (SCM, 8)
Magdeburgs Zeljko Musa (li.) versucht Nordhorns Alexander Terwolbeck beim Abschluss zu hindern. Bildrechte: imago images / Eibner

Nordhorn geht die Luft aus

Die Führung gab den Sachsen-Anhaltern in Hälfte zwei Auftrieb: Schnell bauten die Wiegert-Schützlinge in Person von Lukas Mertens und Piotr Chrapkowski ihre Führung aus (16:11). Nordhorn hatte in dieser Phase des Spiels vor allem im eigenen Angriff zu kämpfen, fand kaum ein Durchkommen im Magdeburger Defensivverbund. Der SCM nutzte seinen Chancen hingegen konsequent und erhöhte nach erneuter Überzahlsituation durch Omar Ingi Magnusson auf 18:12 (43.). Damit war der Wiederstand der Gäste gebrochen. Vorne klingelte es für den SCM in schöner Folge, hinten machte Green die Nordhorner Chancen mit überragenden Paraden zunichte. Somit stand fünf Minuten vor Schluss ein beruhigendes Zehn-Punkte-Polster zu Buche (27:17), das sich die Magdeburger bis zur Schlusssirene nicht mehr nehmen ließen.

SCM klettert auf Platz sechs

Bester Werfer der "Grün-Roten" war Mertens mit sechs Treffern. Für Nordhorn verbuchten Mickal Pavel und Vorlicek je vier Treffer, Toptorjäger und Ex-SCM-Spieler Robert Weber kam nur zu zwei erfolgreichen Abschlüssen. Durch den vierten Sieg in Serie klettert Magdeburg in der Tabelle auf Rang sechs.

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jsc

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 20. Dezember 2020 | 19:30 Uhr

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