Handball | 1. Bundesliga SC Magdeburg ringt Kiel nieder

4. Spieltag

Der SC Magdeburg hat das Spitzenspiel gegen Rekordmeister Kiel gewonnen. In einem packenden Duell vor 6.600 Zuschauern in der Getec-Arena behielt die Wiegert-Sieben knapp mit 32:31 (18:19) die Oberhand. Die Grün-Roten bleiben damit auch im vierten Spiel ungeschlagen.

Magdeburger Blitzstart - Ex-SCM Keeper Quenstedt glänzt

Magdeburg begann furios und führte schnell mit 4:1. Nach 13 Minuten lagen die Gastgeber erstmals mit vier Toren vorn (10:6). THW-Coach Filip Jicha reagierte und brachte den Ex-Magdeburger Keeper Dario Quenstedt für Niklas Landin. Zudem wurde im Rückraum umgestellt. In der Folge wurde Kiel immer stärker. In der 25. Minute glich der Rekordmeister erstmals aus (17:17). Bis zur Pause lagen die Gästen sogar mit 19:18 vorn.

SCM kämpft sich zurück

Kampfszene im Spiel SC Magdeburg - THW Kiel
Bildrechte: imago images / Jan Huebner

Nach dem Wechsel war es ein offener Schlagabtausch, Kiel legte immer ein oder zwei Tore vor, Magdeburg glich aus (24:24/43.). Die Vorentscheidung fiel in der 48. Minute: Magdeburg gelang ein Fünf-Tore-Lauf vom 24:26 zur 29:26-Führung. Keeper Niklas Landin hielt mit zwei gehaltenen Siebenmetern den THW im Spiel, den dritten versenkte Nationalspieler Matthias Musche aber zum 31:29 (57.).

Bennet Wiegert (Trainer SC Magdeburg): "Wenn man am Ende als Sieger vom Feld geht, dann hat dieses Spiel viel Spaß gemacht. Kleinigkeiten haben dieses Spiel entschieden, denn der Handball lebt von Fehlern. Am Ende haben wir einen Fehler weniger begangen, als der THW Kiel. Für die einen wird es sicherlich kein schöner Abend, für uns schon, denn wir wollen diesen Sieg nun genießen."

+++ Schlussbemerkung +++

Liebe Handball-Fans,

wir verstehen Ihren Unmut wegen der urplötzlich abgebrochenen Live-Übertragung. Auch wir haben am Samstagabend nicht schlecht gestaunt. Es ist kein richtiger Trost, aber wo Menschen und Technik am Werk sind, passieren leider Fehler. Beim Sport sowieso, im Alltag und natürlich auch beim Fernsehen.

Wir sind uns zu 100 % sicher, dass sich über diesen Fauxpas beim Spiel SCM gegen Kiel niemand mehr ärgert als die Kolleginnen und Kollegen der Sportschau. Und für diese bitten wir – das ungläubige Staunen von gestern noch immer nicht ablegend – um Entschuldigung und Nachsicht.

Ihre „Sport im Osten“-Redaktion

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 08. September 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. September 2019, 14:31 Uhr

19 Kommentare

Alf vor 9 Wochen

Auch wenn es jetzt nicht den direkten Zusammenhang zu TV-Werbung hat: Ich kann mich noch sehr gut an eine "Begebenheit" von voe vielen Jahren erinnern. Da wurde im ZDF live aus Südkorea die Auslosung der Gruppen für die Fußbal-WM in Japan/Südkorea übertragen. Alles schön und gut, aber als es ans Eingemachte, sprich: die Auslosung selbst, ging, wurde die Bildübertragung beendet und im Radiostil weiter kommentiert. Begründung durch einen Herrn Poschmann: " ... datentechnische Probleme..." Auch ein Zeichen , wie be.... das TV-Publikum beurteilt wurde und wird. Warum hat man uns damals nicht direkt gesagt, "wir haben die Rechte nicht gekauft/bekommen ..."? Oder wenn der/die ein oder andere Sportreporter/in hin und wieder mal versucht, dem geneigten TV-Zuschauer ein Regelwerk zu erklären, dann aber sofort wieder abbricht, weil "das für die Fernsehzuschauer doch zu kompliziert ist"! Nicht nur einmal erlebt.

Resteiger vor 9 Wochen

Dankeschön ARD wegen dem Abschalten vom Live-Spiel.
Ausschlaggebend ist, dass die öffentlichen/ rechtlich TV- Anstalten nur bis 20:00 Uhr Werbung zeigen dürfen.

Hans 3 vor 9 Wochen

Ich kann es bis heute nicht fassen. Da hat der SCM einen tollen Erfolg erzielt und die respektlosen „Macher“ schalten eiskalt ab, um die Werbung zu kredenzen. Deutlicher kann man seine Haltung nicht zeigen.