Handball | Bundesliga SC DHfK Leipzig hält mit Flensburg nur zu Beginn mit

25. Spieltag

Nichts zu holen für den SC DHfK Leipzig an der Ostseeküste. Gegen das Topteam SG Flensburg-Handewitt konnten die Sachsen die Partie nur in den ersten 20 Minuten ausgeglichen gestalten. Am Ende aber verloren die Grün-Weißen klar mit 23:29 (8:13).

Trainer Andre Haber
SC-DHfK-Trainer Andre Haber Bildrechte: imago images/Holsteinoffice

Die Leipziger fanden nur schwer ins Spiel, vergaben offensiv ihre ersten vier Würfe und kamen erst nach über sieben Minuten auf die Anzeigetafel. Allerdings hatten die Hausherren zu diesem Zeitpunkt auch erst zwei Treffer erzielt.

Danach entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel in dem der SC DHfK bis zur 20. Minute dran war (6:6). Dann jedoch folgten ein Einbruch und eine neuneinhalbminütige Torlos-Phase der Messestädter. Zudem ließen sie nun besonders aus dem Rückraum zu einfach Tore der Flensburger zu. Andre Haber stellte im Angriff zunächst etwas um, doch auch das brachte nicht den gewünschten Effekt. Die Wurfquote lag unter 40 Prozent und zudem leistete sich sein Team zu viele technische Fehler. So konnte sich Flensburg bis zur Pause auf 13:8 absetzen.

Marko Mamic SC DHfK Leipzig, 22, Johannes Golla SG Flensburg-Handewitt, 04, Magnus Roed SG Flensburg-Handewitt
Marko Mamic beim Torwurf. Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Kurze Hoffnung in der zweiten Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel keimte zumindest kurz Hoffnung auf. Der SC DHfK kämpfte sich von einem Sieben-Tore-Defizit (34./ 9:16) wieder bis auf drei Tore ran (41./15:18). SG-Coach Maik Machulla nahm eine Timeout und sortierte seine Mannschaft neu. Flensburg schaffte es das kurze Leipziger Hoch zu brechen und hielt seinen Vorsprung konstant bei vier Toren. Ein Doppelschlag der Schleswiger drei Minuten vor dem Ende war dann die Entscheidung.

"Wir kommen auf drei Tore ran, kriegen dann aber wieder und wieder ein Tor. Im Angriff mussten wir mehr Risiko eingehen und da ist es klar, dass Flensburg mit seiner Klasse wegzieht", sagte Rückraumspieler Luca Witzke bei "Sky". "Wir haben ganz viel investiert. Wenn Leipzig Druck gemacht hat, hatten wir immer eine gute Antwort. Es war nicht so entspannt, wie es aussah", betonte SG-Trainer Machulla.

Bester Werfer der Partie war Flensburgs Jim Gottfridsson mit acht Treffern. Bei Leipzig kam Gregor Remke auf sechs Treffer. Durch den Sieg ist Flensburg nun wieder am THW Kiel vorbeigezogen, die bereits am Samstag vorgelegt hatten. Der SC DHfK bleibt auf Rang zehn.

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 11. April 2021 | 15:10 Uhr

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