Handball | Bundesliga Thüringer HC gewinnt umkämpftes Spiel gegen Oldenburg

21. Spieltag

Der Thüringer HC hat sich in einem spannenden Spiel gegen den VfL Oldenburg durchgesetzt. Trainer Herbert Müller zeigte sich nach der Partie dennoch unzufrieden.

Ansprache von Trainer Herbert Müller im Mannschaftskreis.
Bildrechte: Steffen Prößdorf

Nicht einmal 48 Stunden nach der knappen 29:31-Niederlage am Freitagabend bei der HSG Blomberg-Lippe hat der Thüringer HC am Sonntagnachmittag einen Sieg eingefahren. Das Team von Trainer Herbert Müller gewann gegen den VfL Oldenburg mit 27:22 (14:11).

THC führt zur Pause

Die Anfangsphase gestaltete sich ausgeglichen, die Führung wechselte hin und her. Dann brachte Kerstin Kündig die Gastgeberinnen zum ersten Mal mit drei Toren in Führung (8:5/16.). Die Freude bei den Thüringerinnen währte jedoch nicht lange, die Gäste aus Oldenburg ließen sich nicht abschütteln und kamen wieder heran (11:11/25.). Durch zwei Strafen in der Schlussphase der ersten Halbzeit brachten sie sich jedoch selbst um ihren Lohn, der THC zog bis zur Halbzeit-Sirene wieder auf 14:11 davon.

Nach dem Seitenwechsel kassierte Kündig dann die erste Zwei-Minuten-Strafe gegen den THC, doch das Müller-Team hielt Oldenburg auf Distanz. Die gesamte zweite Halbzeit über blieb das Spiel spannend, wenngleich der THC den Vorsprung halten und am Ende sogar noch etwas ausbauen konnte.

THC-Trainer Müller sauer

Beste Werferin war THC-Rückraumspielerin Marketa Jerabkova mit sieben Toren, auf Seiten von Oldenburg traf Merle Carstensen (6) am häufigsten. THC-Trainer Herbert Müller zeigte sich nach dem Spiel dennoch unzufrieden: "Ich kann mit der Leistung nicht zufrieden sein. Man erwartet eine Leistung auf einem bestimmten Level, und dieses Level haben wir heute nicht erreicht."

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mze

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 28. Februar 2021 | 19:30 Uhr

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