Handball | 2. Bundesliga HCE unterliegt TuS N-Lübbecke, Dessau-Roßlau besiegt Kellerkind, Eisenach punktet

22. Spieltag

Der HC Elbflorenz hat dem favorisierten TuS N-Lübbecke einen großen Kampf geliefert. Dennoch mussten sich die Sachsen am Sonntag (07.03.2021) geschlagen geben. Besser lief es für den Dessau-Roßlauer HV, der zwei Punkte einstrich. Der ThSV Eisenach verpasste einen Sieg hingegen nur knapp.

Sebastian Greß
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HCE unterliegt eiskaltem TuS N-Lübbecke

Der HC Elbflorenz hat mit 26:30 (12:17) gegen TuS N-Lübbecke verloren. Die Sachsen kämpften sich in der zweiten Hälfte mehrfach auf ein Tor heran, konnten den Erfolg aus dem Hinspiel (21:27) aber nicht wiederholen.

Nachdem der HCE in der ersten Halbzeit mehrere klare Würfe vergeben hatte, lag Dresden zur Pause mit fünf Toren zurück. Doch in der zweiten Hälfte wurde es ein Krimi. Der HCE steigerte sich und schien nach zwei Treffern von Lukas Wucherpfennig das Spiel auf seine Seite zu ziehen (19:20/43.). Doch die Gäste waren effizienter und ließen Dresden nicht entscheidend in die Partie hinein. Die Sachsen bekamen in der Abwehr lange keinen Zugriff und bleiben nach der achten Niederlage auf Rang sieben. TuS N-Lübbecke ist nun schon sechs Spiele ungeschlagen und rückt auf Rang zwei vor.

Dessau-Roßlau besiegt Kellerkind Konstanz

Besser lief es für den Dessau-Roßlauer HV, der die HSG Konstanz nach einer Steigerung mit 37:31 (17:16) bezwang. Bester Werfer für den DRHV war Jakub Hrstka mit neun Treffern. Es dauerte ein wenig, bis Dessau seinen Rhythmus gefunden hatte. Nach anfänglichem Rückstand brachte Linksaußen Hrstka die Hausherren das erste Mal in Führung (8:7/14.). In der Folge wurde auch Keeper Philip Ambrosius immer mehr zum Faktor und nahm in der ersten Hälfte einige wichtige Bälle weg. Kurz vor der Pause hatte sich der DRHV einen 16:12-Vorsprung erarbeitet, wurde aber nachlässig und ließ die Gäste wieder auf ein Tor herankommen.

Uwe Jungandreas
Uwe Jungandreas Bildrechte: imago images / osnapix

Die ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel gehörten dann voll und ganz dem DRHV. Das Team von Uwe Jungandreas legte mit dem 25:19 den Grundstein für den Erfolg (41.) und hatte das Spiel unter Kontrolle. Diese gab der DRHV bis zur Schlusssirene auch nicht mehr ab. Mit dem Heimsieg springen die Dessauer in der Tabelle einen Platz nach oben und stehen nun mit 19:21 Punkten auf Rang acht.

Eisenach verlangt Lübeck-Schwartau alles ab

Der ThSV Eisenach verpasste den Sieg gegen den favorisierten VfL Lübeck-Schwartau beim 30:30 (16:13) nur knapp. Peter Walz traf noch zum 30:29, ehe Julius Lindskog Andersson mit der Schlusssirene doch noch ausglich. Eisenach machte ein tolles Spiel und bleibt nach dem Remis Zwölfter.

Der Tabellenvierte kam erst in der Schlussviertelstunde ins Laufen und konnte sich über einen glücklichen Punktgewinn freuen. Zuvor hatte Eisenach klare Vorteile und führte durch einen Treffer von Willy Weyhrauch mit 8:4 (15.). Auch danach blieb der ThSV das spielbestimmende Team und hätte zur Halbzeit sogar höher führen können. Die Thüringer machten kaum Fehler und waren effizienter. Am Ende fehlten dann aber etwas die Kräfte, sodass der dritte Heimsieg in Serie ausblieb.

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fth/vk

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 07. März 2021 | 19:30 Uhr

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