Handball | Frauen-Bundesliga Zwickaus Aufholjagd wird nicht belohnt - Wildcats verlieren

Für den BSV Sachsen Zwickau wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner. Trotz beachtlichen Kampfs ging die Partie des Schlusslichts gegen Neckarsulm verloren. Auch Halle ging im Heimspiel gegen Oldenburg leer aus. Der VfL konnte mit dem Sieg den Klassenerhalt perfekt machen.

Trainer Norman Rentsch, Zwickau, unzufrieden auf dem Spielfeld.
Trainer Norman Rentsch ärgert sich, dass sein Team wieder ohne Ertrag dasteht. Bildrechte: IMAGO/Fotostand

Zwickaus Aufholjagd wird nicht belohnt

Der BSV Sachsen Zwickau hat in der Frauen-Handballbundesliga gegen Neckarsulm 28:30 verloren. Dabei hielt das Schlusslicht am Anfang und am Ende gut mit. Eine große Schwächephase zu Beginn der zweiten Hälfte verhinderte aber einen Punktgewinn. Zwickau hat nur noch zwei Partien, um den einen Zähler auf den Vorletzten Buchholz Rosengarten aufzuholen. Dann würde man immerhin in der Relegation den Abstieg noch vermeiden können.Nach anfänglicher Führung geriet das Team von Norman Rentsch beim 4:5 (10.) in Rückstand, blieb aber bis zur Pause immer auf maximal zwei Tore dran. Dann drehte Zwickau die Partie sogar, führte 14:13 (26.) und gab den Vorsprung den-noch schon vorm Kabinengang beim 14:16-Halbzeitstand wieder her.

Zum Start der zweiten Hälfte erhöhte die Sport-Union sofort per Doppelschlag auf vier Tore (14:18/32.), lag schließlich 20:27 (46.) vorn. Der BSV kämpfte, doch die Aufholjagd bis zum 28:29 (59.) wurde nicht belohnt. 69 Sekunden vor Ende trafen die Gäste zum 30:28-Endstand.

Halle verliert letztes Heimspiel gegen Oldenburg

Auch die Handballerinnen des SV Union Halle-Neustadt haben sich mit einer Niederlage von ihrem Publikum verabschiedet. Die Saalestädterinnen verloren das letzte Heimspiel der Saison gegen den VfL Oldenburg mit 25:27 (13:15). Die Hallenserinnen rannten nach dem 10:10 (23.) lange einem Rückstand hinterher. Immer wieder scheiterten die Union-Spielerinnen an Oldenburgs Torhüterin. Beim 17:17 (39.) gelang erstmals wieder der Ausgleich. In der 51. Minute lagen die Gastgeberinnen sogar mit 22:21 vorn. Doch dann leisteten sie sich in der Schlussphase erneut zu viele einfache Fehler. Mit drei Treffern in Serie vom 23:23 auf 23:26 (55.) stellten die Oldenburgerinnen die Weichen auf Sieg.

Für den SV Union erzielten Edita Nukovic (5), Camilla Madsen (5/2) und Marija Gudelj (4) die meisten Treffer.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 15. Mai 2022 | 13:00 Uhr