Handball | Bundesliga Thüringer HC bezwingt Sachsen Zwickau - Niederlage für die Wildcats

24. Spieltag

Der Thüringer HC hat im mitteldeutschen Duell gegen Sachsen Zwickau einen Erfolg gefeiert. Vor allem in der ersten Hälfte war der THC überlegen, geriet im zweiten Abschnitt aber mal kurz ins Schwimmen. Letztlich war der 31:25 (20:11)-Erfolg aber nie wirklich gefährdet. Für die Wildcats vom SV Union Halle-Neustadt setzte es dagegen eine Auswärtsniederlage in Metzingen.

Annika Meyer (Thüringer HC, 6) beim Wurf.
Annika Meyer (Thüringer HC, 6) beim Wurf. Bildrechte: Steffen Prößdorf

Beste Werferin der Thüringerinnen war Kerstin Kündig, die neunmal erfolgreich war. Auf der Gegenseite traf Diana Dogg Magnusdottir siebenfach.

Der THC bestimmte vom Start weg das Geschehen, lediglich beim 2:2 war die Partie mal ausgeglichen. Danach setzte sich das Müller-Team Stück für Stück ab. Besonders Kündig lief schon zu Beginn heiß. Auch Asli Iskit hatte starke Nerven und konnte alle ihre Siebenmeter im Tor unterbringen. Zwickau agierte häufig zu fahrig, spielte seine Angriffe nicht ordentlich aus oder scheiterte an THC-Keeperin Irma Schjött. Bis zur Halbzeit hatten sich die Gastgeberinnen auf neun Tore abgesetzt (20:11).

Spielszene THC im Angriff 3 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Zwickau kommt wieder ran, THC findet Antwort

Nach der Halbzeit war zunächst das Team von Norman Rentsch am Drücker und kam wieder bis auf fünf Tore heran (24:19/43.). Doch der THC fand zurück zu seinem Spiel und konnte in sich in der Schlussphase wieder absetzen. Letztlich stand ein verdienter Erfolg für die Bad Langensalzaerinnen.

Der THC festigt durch den vierten Ligasieg in Folge den vierten Platz und zwei Punkte weniger als Buxtehude. Der BSV hat zudem noch ein Spiele mehr zu absolvieren. Zwickau bleibt nach der Niederlage Schlusslicht. Es fehlt weiterhin ein Zähler auf den Relegationsplatz, den Buchholz-Rosengarten innehat. Noch drei Spiele stehen für den BSV an.

Wildcats geht in Metzingen die Puste aus

Der SV Union Halle-Neustadt hat beim TuS Metzingen eine 30:33-Niederlage (17:16) einstecken müssen. Nach einem guten Start mussten die Wildcats jeweils am Ende der beiden Halbzeiten den anstrengenden vergangenen Wochen Tribut zollen.

Die Partie startete flott auf beiden Seiten. Nachdem die Gastgeberinnen nach sieben Minuten den ersten Zwei-Tore-Vorsprung der Partie erspielt hatten, kämpften sich die Wildcats umgehend zurück. Eine immer stärker werdende Anica Gudelj im Tor ebnete den Weg für einen 3:0-Lauf und die erste Führung nach zehn Minuten. In der Folge bauten die Gäste ihren Vorsprung sogar auf vier Tore (11:15, 25.) aus und hatten die Chance schon in der ersten Halbzeit für klarere Verhältnisse zu sorgen. Aber es schlichen sich vermehrt Fehler in den Angriff ein und ermöglichten den „TuSsies“ bis zum Pausenpfiff wieder auf ein Tor (16:17) heranzukommen.

Anica Gudelj (Halle, 12)
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Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeberinnen deutlich besser in die Partie. Bis zur 42. Minute münzte Metzingen den Halbzeitrückstand in eine 24:21-Führung um. Halle konnte sich zwar in den folgenden sieben Minuten wieder herankämpfen, musste aber mit ordentlich viel Puste bezahlen. Diese fehlte in der Schlussphase, sodass die "TuSsies" mit dem besseren Endspurt letztlich den Deckel auf das Spiel machten und mit 33:30 die zwei Punkte in der eigenen Halle behalten konnten.

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rho/vk

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | THÜRINGEN JOURNAL | 08. Mai 2022 | 19:00 Uhr

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