Handball | Bundesliga SC DHfK Leipzig müht sich zum Sieg beim Heimabschied von Weber & Co.

Der SC DHfK Leipzig hat sich im letzten Saison-Heimspiel zum Sieg gemüht. Gegen die bereits als Absteiger feststehende HSG Nordhorn-Lingen war es ein harter Kampf, bis die knapp 2.000 Fans jubeln konnten. Zudem war es das letzte Auftritt eines Leistungsträger-Quartetts als Grün-Weiße in der Leipziger Arena.

SC DHfK Leipzig 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Do 24.06.2021 09:58Uhr 01:21 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-sc-dhfk-leipzig-nordhorn-abschied-philipp-weber-100.html

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Der SC DHfK Leipzig hat das vorletzte Saisonspiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen mit 24:21 (11:12) für sich entschieden. Beim letzten Auftritt vor den eigenen Fans in dieser Spielzeit musste die Mannschaft von André Haber lange kämpfen, bis der Erfolg in Sack und Tüten war. Es war zudem die letzte Partie für Philipp Weber, Bastian Roscheck, Niclas Pieczkowski und Martin Larsen als Akteur des SC DHfK.

Leipzig startet gut - HSG glänzt aus dem Rückraum

Das Spiel ging gut los für Leipzig. Vor allem defensiv war das Haber-Team stark aufgestellt und ließ den Absteiger zunächst nur ganz selten zu Abschlüssen kommen. Nach acht Minuten führten die Messestädter mit drei Toren (4:1), zehn Minuten später stand es 8:4. Dann aber kippte das Spiel. Die Gäste wurden konsequenter in den Angriffen. Zudem verwandelten sie ihre vier Siebenmeter, während Leipzig zwei von vier vergab. Bei den Gastgebern fehlte plötzlich die Konsequenz vor dem Tor und so kam es, dass die HSG nach 30 Minuten mit einem Tor in Führung lag (11:12). Nordhorn-Lingen glänzte besonders aus dem Rückraum (sechs Tore) und hatte trotz des schwachen Beginns eine Wurfquote von fast 71 Prozent in Halbzeit eins.

SC DHfK mit starkem Schlussspurt

Marc Esche 43, SC DHfK Leipzig jubelt auf der Bank mit seinem Team.
Am Ende hatte Leipzig Grund zum Jubeln. Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Nach der Pause fand Leipzig weiter kein richtiges Konzept gegen die engagiert zu Werke gehenden Gäste und scheiterte immer wieder an Nordhorns Keeper Björn Buhrmester. Die HSG konnte ihren knappen Vorsprung behalten und lag in der 51. Minute mit drei Toren in Führung (17:20). Eine Auszeit von Haber mit der Forderung nach mehr Tempo im Spiel brachte aber noch einmal die Wende zu Gunsten des Sportclubs. Mit vier Toren am Stück war die Partie gedreht. In den Schlussminuten agierte Leipzig abgezockt und brachte den Sieg ins Ziel.

Im Anschluss gab es noch eine Zeremonie in der die verdienten Spieler, die den Verein verlassen werden, vom Publikum verabschiedet worden.

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 23. Juni 2021 | 22:30 Uhr

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