Handball | DHB-Pokal "Schlechtestes Spiel": SC DHfK Leipzig scheitert an Rhein-Neckar Löwen

Der Traum von Hamburg und der zweiten Teilnahme am Final-Four ist für die Handballer des SC DHfK Leipzig schon nach der 2. Runde des DHB-Pokals ausgeträumt. Ein guter Start reichte gegen die Rhein-Neckar Löwen nicht.

Torwurf Andy Schmid, 2,  Rhein Neckar Loewen
Spielmacher Andy Schmid ließ mit den Löwen den Leipzigern an diesem Abend keine Chance. Bildrechte: IMAGO / Hartmut Bösener

Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben die erhoffte Überraschung in der zweiten Runde des DHB-Pokals klar verpasst. Dem Bundesliga-Rivalen Rhein-Neckar Löwen musste sich die Mannschaft von Trainer André Haber am Dienstagabend mit 24:31 (12:15) geschlagen geben. Beste Leipziger Werfer waren Maciej Gebala und Sime Ivic mit jeweils vier Toren.

Toller Start - dann kam nicht mehr so viel

Vor 2.537 Zuschauern begannen die Grün-Weißen furios und lagen nach vier Minuten mit 4:1 vorne. Die Löwen, die ebenso wie die Leipziger holprig in die Saison gestartet waren und bei denen Trainer Klaus Gärtner wackelte, ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und konterten mit einer 9:3-Serie, die ihnen bis Mitte der ersten Halbzeit eine 10:7-Führung einbrachte. Der SC DHfK scheiterte hingegen immer wieder am starken Löwen-Torwart Nikolas Katsigiannis. Nach der Pause setzten sich die Gäste rasch auf 19:13 ab und gerieten nie mehr in Gefahr. Leipzig agierte offensiv mit zu wenig Durchschlagskraft und zeigte defensiv zu viele Mängel. Zudem fehlten in einigen Spielsituation auch das nötige Quäntchen Glück für eine Wende. Das Ziel, zum zweiten Mal das Final-Four in Hamburg zu erreichen, wurde verpasst.

Haber: "Unser schlechtestes Spiel"

Trainer Andre Haber enttäuscht
Leipzigs Coach André Haber Bildrechte: imago images/Jan Huebner

DHfK-Trainer André Haber meinte enttäuscht: "Wir hatten genau den Start den wir brauchen. Dann brechen wir weg, als die Rhein-Neckaer Löwen das erste Mal aufkommen, geraten da schon in Rückstand und zu viele Fehler. Es ist schwer das jetzt nachzuvollziehen. Wir machen auch in der Deckung zu viele Sachen falsch, von denen ich dachte, ich hätte sie gut erklärt. Da muss ich micha auch fragen, habe ich es gut genug erklärt? Das war heute mit Sicherheit unser schlechtestes Spiel. Am Sonntag müssen wir ein ganz anderes Gesicht zeigen." Dann geht es in der Bundesliga gegen den Drittletzten Stuttgart (16:00 Uhr im Live-Ticker).

dpa/cke

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 05. Oktober 2021 | 21:45 Uhr