Handball | DHB-Pokal Finalist SCM startet gegen Northeim - Altenholz fordert DHfK

Auslosung

64 Mannschaften, 16 Erstrundenturniere, sechs mitteldeutsche Teams in den Töpfen - in Düsseldorf wurde am Dienstag (18. Juni) der Auftakt des DHB-Pokals 2019/20 ausgelost: Der SC Magdeburg erwischte Pflichtaufgaben, dem SC DHfK Leipzig droht ein frühes Bundesliga-Duell, Dessau-Roßlau braucht einen Sieg für Rekordmeister Kiel und die mitteldeutschen Zweitligisten sind Underdogs in ihren Gruppen.

Trophäe DHB-Pokal
Das Objekt der Begierde - im vergangenen April durfte Kiels Rune Dahmke die Trophäe den THW-Fans präsentieren. Bildrechte: imago images / Nordphoto

Dessau-Roßlau winkt ein Saisonhighlight

Die Säbelfechterin und 13-fache Deutsche Meisterin Anna Limbach sowie der fünffache Florettweltmeister Peter Joppich haben für spannende Gruppen zum Auftakt des kommenden DHB-Pokalwettbewerbes gesorgt. Der SC Magdeburg, im zurückliegenden Pokalfinale Anfang April dem THW Kiel um Ex-Trainer Alfred Gislasson mit 24:28 unterlegen, muss sich zunächst gegen den niedersächsischen Drittligist Northeimer HC durchsetzen, ehe entweder der HSV Hamburg (zuletzt Zweitliga-Zwölfter) oder Zweitligaabsteiger Eintracht Hagen warten.

Um einiges anspruchsvoller dürfte es gleich für den SC DHfK Leipzig werden. Überspringen die Grün-Weißen ihre erste Hürde (Nord-Drittligist TSV Altenholz), lauert bereits ein Bundesliga-Duell mit dem frisch gekürten Aufsteiger HSG Nordhorn-Lingen. Zweitligaabsteiger Dessau-Roßlauer HV 06 ist derweil einen Sieg von einem vorzeitigen Saisonhighlight entfernt. Gelingt den Sachsen-Anhaltern die Überraschung gegen den TV Emsdetten (zuletzt Zweitliga-14.) winkt die Partie gegen Titelverteidiger und Rekordmeister THW Kiel.

DHB Pokal Finale - SC Magdeburg gegen THW Kiel Albin Lagergren
Szene aus dem jüngsten Pokalfinale - Magdeburg Albin Lagergren. Bildrechte: imago images / wolf-sportfoto

Mitteldeutsche Zweitligisten klare Außenseiter

Den drei mitteldeutschen Vertretern in den Süd-Turnieren bleiben derweil ebenfalls nur Außenseiterchancen für einen Turniergewinn. Zweitliga-Rückkehrer ThSV Eisenach darf sich mit dem Bundesliga-Neunten HC Erlangen messen. In der Gruppe des EHV Aue haben die Eulen Ludwigshafen (Bundesliga-16.) die Favoritenrolle inne, gleiches gilt für den Bergischen HC (Bundesliga-Siebter), der in einem möglichen Finale auf den HC Elbflorenz aus Dresden treffen könnte.

Insgesamt finden am Wochenende des 17./18. August über die Republik verteilt 16 K.o.-Erstrundenturniere statt - bereits eine Niederlage im ersten Spiel bedeutet das vorzeitige Aus und nur die jeweiligen Turniersieger ziehen in das Achtelfinale ein. Dieser Modus wird in der Saison 2019/20 ein letztes Mal ausgespielt - in der übernächsten Spielzeit werden die Bundesligisten erst in der zweiten Runde eingreifen.

Die Gruppen mit mitteldeutscher Beteiligung

NORD

Turnier 5:
TSV Altenholz - SC DHfK Leipzig
HSG Nordhorn-Lingen - SGSH Dragons

Turnier 6:
THW Kiel - GSV Eintracht Baunatal
TV Emsdetten - Dessau-Roßlauer HV 06

Turnier 7
SC Magdeburg - Northeimer HC
VfL Eintracht Hagen - HSV Hamburg

SÜD

Turnier 1:
Die Eulen Ludwigshafen - SG Leutershausen
EHV Aue - HSG Konstanz

Turnier 3:
Bergischer HC - TGS Pforzheim
Tus Fürstenfeldbruck - HC Elbflorenz Dresden

Turnier 8:
ThSV Eisenach - HC Erlangen
TV Hüttenberg - HSG Hanau 

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 18. Juni 2019 | 17:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2019, 14:54 Uhr

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