Handball | EHF European League Nach Spielabsage - EHF wertet Spiel gegen Thüringer HC

Die Reisebeschränkungen in Deutschland haben eine Austragung des Spiels des Thüringer HC bei GK Astrachanotschka verhindert. Nun hat die Europäische Handballföderation (EHF) die Partie zu Gunsten der Russinnen gewertet.

Marie Skurtveit Davidsen (Thüringer HC) und Asli Iskit (Thüringer HC) schauen enttäuscht.
Bildrechte: IMAGO / Eibner

Die EHF hat alle Spiele der Champions League der Frauen und der European League der Frauen, die nicht stattfinden und verschoben werden konnten, beurteilt und bewertet. Grundlage dafür ist eine Entscheidung des EHF-Exekutivkomitees Anfang Dezember. Damit wird das Spiel des Thüringer HC bei GK Astrachanotschka mit 0:2 Punkten und 0:10 Toren in die Statistik einfließen.

THC-Coach Müller akzeptiert Entscheidung

"Wir können nicht nach Russland reisen, daran ist keiner schuld. Ich weiß, dass die EHF Probleme hat, Termine zu finden, von daher akzeptiere ich das voll und ganz. Man muss diese internationalen Wettbewerbe aber hinterfragen", sagte THC-Trainer Herbert Müller im Anschluss an den 38:18-Erfolg den FSV Mainz. Während in der Champions League alle Vereine der Gruppenphase in die Playoffs einziehen sollen und dabei der Spielplan angepasst wird, ist dies für die European League nicht vorgesehen.

Die Verantwortlichen des Thüringer HC hatten eine längere Quarantäne nach der Rückkehr aus Russland befürchtet und konnten diese Bedenken in Verbindung mit den aktuell geltenden Reisebeschränkungen glaubhaft bei der EHF hinterlegen. Demnach hatte sich der THC nach der Rückkehr aus Russland in Isolation begeben müssen.

In der Hauptrundengruppe C liegen die Thüringerinnen nach drei absolvierten Spielen mit nur zwei Zählern auf dem letzten Tabellenplatz. Am vergangenen Wochenende gelang gegen Storhamar HE der bisher einzige Sieg.

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red

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 10. Februar 2021 | 21:45 Uhr

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