Handball | DHB-Pokal Final Four: Hammerlos für den Thüringer HC

Zunächst herrschte Freude über den vermeintlichen Pokal-Halbfinalgegner beim Thüringer HC. Doch dann wurde Gewissheit, dass das Team von Trainer Herbert Müller die "Unschlagbaren" aus Bietigheim gezogen hat.

Logo SB BBM Bietigheim
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Die Handballerinnen des Thüringer HC sind in diesem Jahr wirklich nicht vom Glück verfolgt. Erst die vielen Corona-Fälle und jetzt im Halbfinale um den DHB-Pokal das fast unlösbare Los. Spitzenreiter SG BBM Bietigheim. Gespielt wird das Final Four in Stuttgart am letzten Mai-Wochenende. Das zweite Halbfinale bestreiten Buxtehude und VfL Oldenburg/Buchholz Rosengarten.

Falschmeldung sorgt zunächst für Freude

Herbert Müller (Trainer Thüringer HC)
THC-Trainer Herbert Müller Bildrechte: IMAGO / Gerhard König

Dabei gab es zunächst Freude in der Chatgruppe des Thüringer HC. "Es machte die Nachricht die Runde, dass wir gegen den Sieger aus VfL Oldenburg und Buchholz-Rosengaten spielen. Fünf Minuten später kam dann der Schock. Wir waren nur noch einen Schritt vom Europacup entfernt (Amn. d. Redaktion: Finaleinzug wäre gleichbedeutend mit einem EC-Platz), und dann Bietigheim. Es ist das Schlimmste, was passieren konnte. Die werden in der Liga keinen Punkt abgeben. Haben eine absolute Topmannschaft", sagte THC-Coach Herbert Müller. Dennoch wird sich der THC nicht freiwillig ergeben. "Im Pokal gibt es immer eine Chance, wir werden 60 Minuten unser Bestes geben."

Zwei ganz wichtige Heimspiele

Umso wichtiger werden die Ligaspiele, am 12. und 16. März stehen die Heimpartien gegen Blomberg-Lippe und Buxtehude an. "Die wollen und müssen wir unbedingt gewinnen, unser Ziel bleibt Platz drei bis vier in der Liga", so Müller, der für den kommenden Donnerstag bereits den nächsten Neuzugang für die kommende Saison ankündigte.

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 28. Mai 2022 | 21:45 Uhr

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