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Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Handball | Bundesliga Halle-Neustadt geht bei der Bundesliga-Rückkehr am Ende unter

Nach 19 Jahren Abstinenz ist der SV Union Halle-Neustadt in die 1. Bundesliga zurückgekehrt. Gegen Pokalsieger VfL Oldenburg konnten die "Wildcats" allerdings nur in der ersten Hälfte mithalten. Am Ende hieß es 29:39 (14:19).

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Nach zwei Minute traf Emilia Galinska vor 900 Zuschauern in der Erdgas Sportarena - und damit zum ersten Mal für die "Wildcats" in der 1. Bundesliga seit 19 Jahren. Die Gäste egalisierten die Führung aber bald und zogen dann bis auf 4:1 weg. Halle blieb jedoch dran, vor allem Sophie Lütke konnte sich mehrfach in der Offensive auszeichnen.

Hallenser Abwehr lässt zu viel zu

Zur Mitte der ersten Hälfte konnten sich die Gäste dennoch etwas absetzen, beim Stand von 13:8 schien der Favorit ernst zu machen. Die Hallenserinnen starteten aber eine weitere Aufholjagd und kamen bis auf 12:13 heran. Zur Pause war der Oldenburger Vorsprung mit fünf Toren wieder relativ hoch (19:14).

Kristina Logvin am Boden
Oldenburgs Kristina Logvin traf gegen ihre Mutter insgesamt fünf Mal (Archiv). Bildrechte: IMAGO

Auch im zweiten Durchgang ließ die Hallenser Abwehr zu viel zu. Nun konnte sich auch Kristina Logvin, die Tochter von Wildcats-Trainerin Tanja Logvin, mehrfach in die Torschützenliste eintragen. Spätestens beim 32:24 (52.) war die Partie dann entschieden. Beste Werferinnen waren Kim Birke (9 Treffer) bei Oldenburg sowie Mariana Ferreira Lopes, Pia Dietz, Ekaterina Fanina und Sophie Lütke bei Halle-Neustadt mit jeweils fünf Toren.

cdi

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 09. September 2018 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. September 2018, 20:32 Uhr

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