Handball | Bundesliga Minikrise - Thüringer HC unterliegt auch in Buxtehude

8. Spieltag

Für den Thüringer HC läuft es in den letzten Tagen einfach nicht rund. Nach der Leverkusen-Niederlage haben die Thüringerinnen auch beim Buxtehuder SV mit 19:20 (11:14) den Kürzeren gezogen. Dabei enttäuschte vor allem die Offensive der Mannschaft von Vertretungs-Trainer Helfried Müller, der in der zweiten Halbzeit nur sechs Treffer gelangen.

Spielszene
Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Behäbiger Start - Beide Teams mit viel Kampf

In der Buxtehuder Sporthalle konnten die Zuschauer von Anfang an ein hart umkämpftes Spiel beobachten. Dem Team von Helfried Müller (vertrat erneut seinen kranken Bruder Herbert Müller) merkte man an, dass die klare Niederlage gegen Leverkusen noch in den Köpfen steckte. Vor allem in der Offensive lief es noch nicht so rund. Das traf jedoch auf beide Teams zu. Nach 13 Minuten stand es erst 3:3. Erst nach gut 20 Minuten Spielzeit kam die Offensive des Müller-Teams etwas besser in Schwung und ging durch Treffer von Emma Ekenman Fernis und Josefine Huber mit 9:7 in Führung (21.). Doch es blieb bei einer kurzen Momentaufnahme. Die Gastgeberinnen aus Niedersachsen nutzten die fühlbare Unsicherheit der Thüringerinnen ganz gut aus. Zur Pause lag der THC mit 11:14 zurück.

Marketa Jerabkova bei 7-Meter-Wurf
Dem Thüringer-HC-Angriff um Marketa Jerabkova gelang beim Buxtehuder SV nicht so besonders viel. Bildrechte: imago images / Beautiful Sports

THC mit viel Krampf

Und auch im zweiten Abschnitt lief es für den THC einfach nicht rund. In der Offensive agierte der Tabellendritte zu zaghaft und defensiv gab es einfach zu viele Lücken, die die Buxtehuder einfach konsequent ausnutzten. Erst kurz vor dem Abpfiff zeigten die Thüringerinnen noch einmal Kampfeswillen und kamen bis auf 19:20 heran. Als dann Marketa Jerabkova sich am Buxtehuder Kreis durchsetzte und warf, deutete vieles auf eine Punkteteilung. Doch wenn es schon einmal nicht läuft... Der Pfosten verhinderte den Einschlag und somit kassierte der THC die zweite Niederlage in Folge.

Marie Skurtveit Davidsen
An ihr lag es nicht, dass der Thüringer HC die zweite Saisonniederlage in Folge kassierte. THC-Keeperin Marie Skurtveit Davidsen hielt ihr Team mit sehenswerten Paraden in der Partie. Bildrechte: imago images / Beautiful Sports

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 31. Oktober 2020 | 16:00 Uhr

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