Handball | Bundesliga Flensburg-Handewitt lässt beim SC DHfK Leipzig nichts anbrennen

16. Spieltag

Dem SC DHfK Leipzig ist in der letzten Partie vor der sechswöchigen WM-Pause keine Überraschung gegen Spitzenreiter Flensburg-Handewitt gelungen. Nach hoffnungsvoller DHfK-Anfangsphase übernahmen die souveränen Norddeutschen das Zepter und ließen Leipzig im Verlauf der zweiten Halbzeit nicht mehr herankommen. Das 24:29 (13:17) war die siebte Niederlage des SC DHfK im 15. Saisonspiel. Die Grün-Weißen bleiben auf Rang sechs.

Jim Gottfridsson gegen Gregor Remke
Gregor Remke versucht, Flensburgs Rückraumantreiber Jim Gottfridsson zu stoppen. Bildrechte: imago images / Beautiful Sports

"Sie waren einfach cleverer", sagte Leipzigs Nationalspieler Philipp Weber nach der Schlusssirene über die reife Leistung von Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt gegen den SC DHfK. Die Grün-Weißen hatten unmittelbar zuvor ihre neunte Niederlage im zehnten Bundesligaduell mit dem dreimaligen Deutschen Meister kassiert.

Spielszene - Torwurf DHFK 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

MDR aktuell 19:30 Uhr So 27.12.2020 19:30Uhr 00:57 min

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Video

Nach Gebalas Platzverweis setzt sich Flensburg ab

Niclas Pieczkowski gegen Magnus Abelvik Roed
Rückraumspieler Niclas Pieczkowski (nur ein Tor) hatte einen schweren Stand. Bildrechte: imago images / Beautiful Sports

Nach starkem Leipziger Beginn mit konzentriert zu Ende gebrachten Angriffen und guten Paraden von DHfK-Keeper Joel Birlehm konnten sich die Flensburger während einer knapp viereinhalb minütigen Phase ohne DHfK-Tor erstmals etwas absetzen. Erst Marko Mamic' Tor zum 10:13 (22.) beendete diesen Durchhänger.

Noch schwieriger wurde die Aufgabe jedoch, als Kreisläufer Maciej Gebala Flensburgs Rückraumantreiber Jim Gottfridsson in der Wurfbewegung in die Schulter griff und dadurch die Rote Karte kassierte (27.). 13:17 stand es zur Pause aus Leipziger Sicht. "Klar, es ist Flensburg, aber 17 Tore sind einfach zu viel. Wir müssen unseren Torhütern besser helfen", forderte Co-Trainer Milos Putera im MDR-Halbzeitinterview.

Milosevic dreht auf – aber es reicht nicht

Alen Milosevic
Alen Milosevic war Leipzigs bester Schütze am Sonntag. Bildrechte: imago images/Jan Huebner

Allerdings fanden die Messestädter mit Wiederanpfiff lange Zeit keine Struktur und Geduld in ihre Angrifffe. Erst nach mehr als sieben Minuten erzielte Lucas Krzikalla das erste DHfK-Tor im zweiten Durchgang – per Siebenmeter (14:18/38.). Aber es keimte Hoffnung, weil nur Momente zuvor auch Flensburgs Abwehrchef Simon Hald Jensen die Rote Karte kassiert hatte (37.) – und Alen Milosevic am Kreis aufdrehte.

Fünf seiner sechs Tore erzielte Leipzigs treffsicherster Schütze an diesem Sonntag in der zweiten Halbzeit. Die Haber-Sieben blieb auch dadurch im Spiel (17:19/42., 21:24/52.). Anschließend zog die SGFH jedoch davon. Spätestens mit Hampus Wannes verwandeltem Siebenmeter zwei Minuten vor Schluss (22:27) war die Partie entschieden.

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mhe

Karsten Günther 3 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Karsten Günther 3 min
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 27. Dezember 2020 | 14:35 Uhr

2 Kommentare

Kiel_oben vor 19 Wochen

juhuu THW Kiel erreicht Champions-League-Finale

Loko 66 - der ECHTE Leipziger vor 19 Wochen

Schön dass das grau/grüne Etwas veloren hat