Handball | Bundesliga THC mit Remis in Metzingen - Wildcats und Zwickau ohne Chance

16. Spieltag

Für den Thüringer HC war am Sonnabend (26. Februar) beim Tabellendritten TuS Metzingen mehr drin, am Ende musste sich das Müller-Team mit einem Remis begnügen. Chancenlos waren dagegen die Wildcats zuhause gegen Buxtehude und Sachsen Zwickau beim Meister Dortmund.

Johanna Reichert gegen Lena Degenhardt
Johanna Reichert vom THC setzt sich gegen Lena Degenhardt durch. Bildrechte: IMAGO / Eibner

Punkteteilung zwischen Thüringer HC und Metzingen

Der Thüringer HC und der TuS Metzingen haben sich am 16. Spieltag der Handball-Bundesliga der Frauen mit einem 29:29-Unentschieden (14:16) getrennt. Beide Mannschaften lieferten sich eine Partie auf Augenhöhe. Wenige Sekunden vor dem Schluss hätte der THC den Sieg eintüten können.

Der Thüringer HC erwischte nicht den besten Start. Schon nach wenig Sekunden kassierte Annika Meyer eine 2-Minuten Zeitstrafe. Metzingen nutzte das und ging schnell mit 2:0 in Führung. Etwas weniger als acht Minuten brauchten die Thüringerinnen dann um erstmals in Führung zu gehen. Lamprini Tsakalou erzielte das 5:4 für den THC. Doch der TuS ließ sich davon nicht beeindrucken und zog wenig später auf drei Tore davon. Kurz vor der Pause erzielte Yuki Tanabe den 14:14-Ausgleichstreffer für den THC. Metzingen legte aber sofort nach und ging bis zur Pause mit 16:14 in Führung.

Die Thüringerinnen erwischten einen ordentlichen Auftakt in die zweite Halbzeit und holten sich nach etwas mehr als vier Minuten die Führung. Johanna Reichert traf zum 18:17. Beide Teams lieferten sich bis zum Ende einen engen Kampf mit wechselnden Führungen. Sieben Sekunden vor dem Ende hatte Svenja Hübner die Chance dem Thüringer HC den Sieg zu sichern, scheiterte jedoch an TuS-Schlussfrau Irma Schjött. So gab es am Ende ein leistungsgerechtes 29:29.

Angriffsschwache "Wildcats" unterliegen Buxtehude

Der SV Union Halle-Neustadt hat gegen den Tabellennachbarn Buxtehuder SV ein 17:24 (10:10) hinnehmen müssen.

Beide Teams boten einen Stotterstart, in den ersten zehn Minuten fielen nur sechs Tore. Vor allem bei den "Wildcats" lief es lange nicht. Allein Torhüterin Anica Gudelj zeigte eine starke erste Hälfte und hielt einige Hundertprozentige. So konnten die Hallenserinnen bis zur Pause ausgleichen. Im zweiten Durchgang blieben die Gastgeberinnen im Angriff schwach, doch Gudelj hielt ihr Team lange im Spiel. In der 50. Minute führte Buxtehude das erste Mal mit vier Toren (19:15), spätestens beim 23:16 (56.) war die Partie entschieden

Dortmund eine Nummer zu groß für Zwickau

Die Handball-Frauen von Sachsen Zwickau haben beim amtierenden Meister BVB Dortmund die erwartete Niederlage kassiert. Diese fiel mit 16:29 (7:17) dann doch ziemlich heftig aus. Die Punkte muss der Tabellen-Vorletzte sowieso woanders holen.   

Anna-Lena Hausherr
Anna-Lena Hausherr ragte bei den Zwickauerinnen heraus. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Eibner

Die Zwickauerinnen hatten in der Sporthalle Wellinghofen große Anlaufschwierigkeiten und lagen bereits mit 0:5 zurück, bis ihnen durch Pia Adams endlich der erste Treffer gelang. Da waren jedoch schon neun Minuten gespielt. Fortan leistete sich die Mannschaft von Norman Rentsch zu viele Fehler, um die Dortmunderinnen ernsthaft zu gefährden. Nach der Pause legte der Favorit weiter zu, die Gäste konnten nicht mehr folgen. Spätestens beim 10:22 (40.) waren die Fronten geklärt. Positiv ragte bei den Zwickauerinnen Anna Lena Hausherr heraus, die sieben Treffer markierte. Bei Dortmund waren die erzielten Tore auf mehrere Schultern verteilt. Alina Grijseels und Laura van der Heijden trafen für den BVB am meisten (fünf Tore).

red

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Thüringenjournal | 26. Februar 2022 | 21:45 Uhr

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