Handball | Bundesliga Nächste Pleite - DHfK Leipzig verliert bei den RN Löwen

3. Spieltag

Der SC DHfK Leipzig hat auch sein drittes Saisonspiel deutlich verloren. Bei den Rhein-Neckar Löwen brach den Gästen eine doppelte Unterzahl in der 20. Minute das Genick.

DHFK unzufrieden 1 min
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Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben auch das dritte Saisonspiel verloren. Trotz starken Beginns gab es bei den Rhein-Neckar Löwen nichts zu holen.

MDR aktuell 21:45 Uhr Do 15.09.2022 21:45Uhr 00:33 min

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Der SC DHfK Leipzig hat auch das dritte Saisonspiel verloren. Bei den noch ungeschlagenen Rhein-Neckar Löwen ging die Mannschaft von Trainer André Haber am Donnerstagabend (15. September) beim 24:30 (10:15) leer aus. Nach einem verheißungsvollen Start kam der SC DHfK noch in ersten Halbzeit aus der Spur und war nach der Pause chancenlos.

SC DHfK baut nach Topstart ab

Die Leipziger fletschten im Löwenbau in der Anfangsphase mit den Zähnen und führten permanent mit zwei Toren. Während vorn immer wieder Lösungen gefunden wurden, glänzte Kristian Saeveraas im Tor mit Paraden am Fließband. Allein sechs Bälle wehrte er in den ersten sieben Minuten ab. Die Löwen - u.a. ohne den verletzten Uwe Gensheimer - kamen nur schwer in Tritt, profitierten in der 20. Minute aber von einer doppelten Überzahl. Als Simon Ernst und Maciej Gebala eine Zweiminuten-Strafe aufgebrummt bekamen, mussten die Leipziger 90 Sekunden mit zwei Spielern weniger auskommen.

Die Hausherren nutzten das zum 8:8-Ausgleich und agierten fortan wie beflügelt. Mit vier Toren in Folge stellte die Hinze-Sieben auf 10:8. Die Leipziger wirkten plötzlich fahrig, machten zu viele Fehler - insgesamt acht technische Pannen - und liefen immer wieder in Tempogegenstöße. Bis zur Pause bauten die Gastgeber die Führung auf 15:10 aus.

Leipzig nach dem Wechsel chancenlos

Den deutlichen Rückstand konnten die Leipziger nie verkleinern, weil die Gastgeber konzentriert und abgezockt spielten. Immer wenn die Leipziger schnupperten, nutzten die Löwen Fehler gnadenlos und trafen. Zwischenzeitlich lag der SC DHfK mit zehn Toren (19:29) im Hintertreffen, betrieb am Ende aber noch Ergebniskosmetik. Bester Spieler war Torhüter Kristian Saeveraas, der mit 17. Saisonparaden einen neuen persönlichen Rekord aufstellte.

Jubel von Patrick Groetzki  24, Rhein-Neckar Löwen Mannheim
Patrick Groetzki traf insgesamt fünf Mal. Bildrechte: IMAGO/Max Krause

Sonntag gegen Hamburg

Den Leipzigern bleibt keine Zeit zum Verschnaufen. Am Sonntag (16 Uhr im Ticker) soll der Bock zu Hause gegen den HSV Hamburg umgestoßen werden. Die Norddeutschen haben bisher einen Sieg auf dem Konto. Leipzig wird wohl auch noch mal auf dem Transfermarkt aktiv werden müssen, um das Fehlen der Rückraumasse Lovro Jotic und Oskar Sunnefeldt zu kompensieren.

sst

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 15. September 2022 | 21:45 Uhr

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