Handball | 1. Bundesliga SC Magdeburg setzt sich von Verfolger Melsungen ab

Der SC Magdeburg ist bestens aus der WM-Pause gekommen und hat sein Heimspiel vor 6.600 Zuschauern gegen die MT Melsungen klar mit 32:24 (15:14) gewonnen. Damit festigten die Gastgeber ihren vierten Tabellenrang und bauten gleichzeitig den Vorsprung auf die unmittelbaren Kontrahenten um die europäischen Plätze auf vier (Berlin) und sechs (Melsungen) Punkte aus.

Matthias Musche (SC Magdeburg)
Matthias Musche war auch gegen Melsungen einmal mehr bester Werfer des SCM. Bildrechte: IMAGO

Melsungen lässt sich nicht abschütteln

Magdeburg erwischte einen Sahnestart in den Nachmittag. Keine drei Minuten waren um, als die Grün-Roten sich bereits mit drei Toren etwas abgesetzt hatten. Anschließend blieb es die gesamte erste Hälfte über eng umkämpft. Zunächst verfiel die Sieben von Trainer Bennet Wiegert in eine Schaffenspause und gewährte der MTM wiederholt eine kurzzeitige Führung (u.a. Lasse Mikkelsen, 7:8, 15.). Auch nach einem klasse Zwischenspurt des SCM (11:8, 21.) ließ sich Melsungen nicht abschütteln.

Emotionales Comeback von Lukas Mertens

Das änderte sich jedoch im zweiten Spielabschnitt. Die energischen Magdeburger erzwangen in einer keinesfalls hochklassigen Partie Tor um Tor und entnervten damit zusehends ihre fehleranfälligen Kontrahenten. Im Zuge des emotionales Comebacks von Lukas Mertens nach dessen überstandenem Kreuzbandriss sechs Minuten vor dem Ende hatten die Hessen schon nichts mehr entgegenzusetzen. Mertens setzte mit seinem zweiten Treffer den 32:24-Schlusspunkt. Stärkster Werfer für die beste Offensive der Bundesliga war einmal mehr Nationalspieler Matthias Musche (10 Tore).

mhe

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 10. Februar 2019 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 10. Februar 2019, 18:42 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

1 Kommentar

10.02.2019 19:30 Tobi 1

Musche macht da weiter, wo er vor der Pause aufgehört hat. Einfach stark und mir stellt sich immer wieder die Frage nach den recht mageren Einsatzzeiten zur WM.