Handball | 1. Bundesliga Nationalspielerin Saskia Lang vom HCL zum THC

Bereits seit 2011 steht die Nationalspielerin im Kader der Leipzigerinnen und gehört zu einer wichtigen Stütze des Teams. Im Januar zog sie sich jedoch einen Kreuzband-. Meniskus- und Außenbandriss im Knie zu und steht seitdem nicht zur Verfügung. Beim Thüringer HC hat sie einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

Saskia Lang verletzt sich am 11. Januar beim TV Nellingen
Saskia Lang verletzt sich am 11. Januar im Spiel beim TV Nellingen Bildrechte: IMAGO

Lang ist bereits die vierte Nationalspielerin, die Leipzig den Rücken kehrt

Mit Leipzig gewann sie zwei Mal den deutschen Pokal. Nach Shenia Minevskaja, Anne Hubinger und Katja Kramarczyk ist sie die vierte Nationalspielerin, die die Messestädterinnen verlässt. "Wir bedauern den Weggang von Saskia sehr, denn sie hat in den vergangenen sechs Jahren in Leipzig maßgeblichen Anteil an den Erfolgen des HCL gehabt und für Verein und Mannschaft immer alles gegeben,“ kommentierte Teammanager Thomas Klein den Wechsel. Der HCL will nun verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzen.

Alicia Stolle und Saskia Lang
Bildrechte: IMAGO

Der THC freut sich über seine Verstärkung. "Wir sind zu 100% davon überzeugt, dass Saskia nach ihrer schweren Knieverletzung zu Saisonbeginn wieder vollständig einstzfähig ist und freuen uns schon auf die Zusammenarbeit", betonte THC-Geschäftsführer Tobias Busch in einer Mitteilung.

Über dieses Thema berichtet MDR aktuell MDR FERNSEHEN | 30.03.2017 | 17:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 30. März 2017, 15:43 Uhr

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5 Kommentare

31.03.2017 09:24 insider 5

Herzlich willkommen Saskia im schönen Thüringen.
@1: Wieso ausgerechnet zum THC. Eine bessere Perspektive kann man als Handballspielerin im Moment nicht haben. Natürlich nur wenn man Handball spielen will.

30.03.2017 23:32 Tax-Manager 4

Ich sehe den Wechsel auch positiv. Der HCL macht einfach seine Hausaufgaben nicht. Er eiert weiterhin rum mit der Zukunft und hängt am Zipfel der Stadt. Peinlich hoch drei und den anderen Vereinen wie den Volleyballern, Basketballern, Fussballern etc. nicht zu vermitteln.

Aus meiner Sicht sollte der HCL mit seinem Nachwuchs einen Neuanfang in der 3. Liga starten. Das in der Grube-Halle. Alles Anderes ist völliger Schwachsinn in Hinblick auf alle ökonomischen Gründe und Bedingungen.

30.03.2017 21:12 P.D. 3

@Uwe, Dresden
Was hättest du denn Saskia vorgeschlagen? Sie hat mit 31 Jahren und der Verletzung genau das Richtige gemacht.
Finanziell wird sie bei uns sicher Abstriche machen, aber das zeugt von Charakter und nicht von Geldgier. Herzlich Willkommen in Thüringen, Saskia!

30.03.2017 19:21 bier5000 2

Schade dass der HCL Saskia Lang kein neues Angebot unterbreitet hat und sie so einfach zum THC ziehen ließ. Hat es etwa mit ihrer Verletzung und den nicht besonders guten finanziellen Verhältnissen beim HCL zu tun? Böses, wer das denkt.
In Thüringen hat man aber Vertrauen zu der Spielerin und das ist gut so.
In Leipzig hat man das offensichtlich nicht und das ist schlecht so.
Übrigens wäre es auch gut, wenn man das Wirtschaften dort lernen und nicht die Stadt anbetteln würde.

30.03.2017 19:20 Uwe, Dresden 1

Und nun stelle sich einmal ein Verantwortlicher hin, und "rette" den HCL. Die Madames kümmern sich um ihr eigenes Wohl (und noch dazu in provokativer Form ausgerechnet zum THC), da wird die Aussicht auf Erfolg und Sponsoring ja naturgemäß noch schwieriger. Schade, schade der HCL war mal eine so angenehme Handball-Macht. In den Regularien sollte in solchen Fällen (nennen wir es ruhig mal Fahnenflucht) auf jeden Fall eine einjährige Spielsperre eingebaut werden, die dann wieder ein wenig zum Überlegen beitragen würde....